Projekt am Gymnasium Mellendorf

DIe Schüler ließen ihrer Kreativität freien Lauf.

Langsam und kreativ zur umweltfreundlichen Schule

Mellendorf. Einige Wochen vor den Projekttagen am Gymnasium Mellendorf stellten sich eine Gruppe von Schülerinnen der elften Klasse die Frage: Wohin eigentlich mit meinem Brötchenpapier? Welches doch extra statt der Alufolie angeschafft worden war. Geschockt durften die Schülerinnen feststellen, dass zu ihren Kenntnissen es nicht einen Papiermülleimer in der ganzen Schule gab. Aus Spaß hatte man überlegt, dass man doch einfach Papiermülleimer einführen könnte und man diese auch noch künstlerisch gestaltet. Nach kurzem Zögern ist dann das Projekt: Langsam und kreativ zur umweltfreundlichen Schule unter der Projektleitung von Elisabeth Fiebrich, Clara Steding, Dominika Pfau und Emma Zimmermann entstanden. Welches durch die großzügige Unterstützung vom Förderverein des Gymnasium Mellendorfs tatsächlich Gestalt annehmen durfte. Es wurde gemalt, gespritz, besprayt und ganz viel gelacht. Am zweiten Tag, der Projekttage wurden die Schüler sogar von Ursula Schwertmann, der Umweltbeauftragten der Gemeinde, und Inga Jetter, welche für die Energieberatung in der Gemeinde zuständig ist, besucht. Es gab eine kleine Präsentation über die spezifischen Berufe und über die Aufgaben, welche die Gemeinde bereits übernimmt. Es sind nun einige Wochen vergangen und die 40 bunten, brandsicheren Mülleimer haben ihren Platz in den Klassen- und Fachräumen bekommen. Jetzt im laufenden Schulbetrieb wird gehofft, dass die Mülleimer zweckgemäß verwendet werden und dass in jedem Klassenraum ein Papier-Manager eingeführt wird. Dieser soll dann jeden Freitag den Papiermülleimer entleeren. Im Moment haben die Reinigungskräfte nämlich leider nicht die nötigen Anbringungen an den Reinigungswagen, um den Müll zu trennen. Wird der Müll allerdings erfolgreich von Seiten der Schülerschaft getrennt, kann man davon ausgehen, dass sich die Situation der Reinigungswagen in Zukunft verändern wird. Des Weiteren hoffen die Schüler, dass sie als Vorbild für die Gemeinde Wedemark dienen können und das nicht nur das Gymnasium Mellendorf langsam und kreativ zu einer umweltfreundlichen Schule wird, sondern auch die Bürger der Wedemark weiterhin darauf achten ihren Müll zu trennen.