Projektwoche für die Kinderrechte

Die Schüler der verschiedenen Klassenstufen präsentierten die Ergebnisse ihrer Projekte. Hier wird der Schutzraum Auto für Kinder in Kriegsgebieten dargestellt (links). Die anderen Klassen erstellten Kunstwerke und Skulpturen, um ihre Gedanken zum Thema Gewalt anschaulich zu machen. Foto: A.Wiese

Berthold-Otto-Schüler hatten viele Ideen und Fred Ahrens wird sie jetzt umsetzen

Mellendorf (awi). Auch die Berthold-Otto-Förderschüler legen mit ihren Ideen den Grundstein für ein Kunstwerk im Rahmen von Kinderrechte x 16. Sie haben ihre Projektwoche der Thematik „Gewalt ist keine Lösung“ gewidmet. Aus den vielen Einzelkunstwerken, die dabei entstanden sind, soll nun der Künstler Fred Ahrens ein Kunstwerk für den Standort Friedhof Bennemühlen anfertigen. Der Künstler hat die Schüler bereits die ganze Woche begleitet und war dafür von seinem Arbeitgeber, der Gemeinde Wedemark, freigestellt worden. Mit einem kleinen Präsent bedankten sie sich bei Fred Ahrens und sind jetzt ganz gespannt, wie er die vielen Ideen in einen Guss fassen wird. Es waren viele Einzelthemen, die die Schüler zu beackern hatten und dem Publikum zum Abschluss der Projektwoche in der Aula unter Leitung ihrer Lehrerin Meike Ahrendt präsentierten. Da ging es um körperliche Gewalt, Handy-Gewalt, Rassismus, Gerechtigkeit und Kinderrechte im Speziellen. Was ein Kind braucht reicht nach Ansicht der Schüler von A wie Anziehsachen über H wie Haus und N wie Nachtisch bis zu Z wie Zahnbürste. Aber auch um Schutzräume für Kinder in Kriegsgebieten und für Flüchtlinge haben sich die Schüler Gedanken gemacht. Bei der Beschäftigung mit dem Recht auf Bildung haben sie zum Beispiel festgestellt, dass nicht alle Kinder auf der Welt überhaupt zur Schule gehen können und sind überzeugt: „Das muss sich ändern!“