Ringe lobt Fertigstellung von Vorzeigeprojekt

Mellendorfs Ortsbürgermeister Rudi Ringe (links), seine Stellvertreterin Christa Goldau (rechts) und andere Funktionäre, Landwirte und Vereinsmitglieder ließen sich auch vom starken Regen nicht bei ihrer kleinen Zeremonie stören. (Foto: S. Birkner)

Hervorragende Zusammenarbeit zwischen Ortsrat und Vereinen

Mellendorf (sb). Die Bauarbeiten am Kreuz des Deutschen Ostens in Mellendorf sind abgeschlossen, das Ergebnis ist nun allen zugänglich und kann sich sehen lassen. Endlich ist am Rande der Herrmann-Löns-Straße genügend Fläche für parkende Autos vorhanden. Vorgestern honorierte Ortsbürgermeister Rudi Ringe im strömenden Regen die Arbeit aller Beteiligten, die dieses Projekt ermöglicht hatten. „Ständig waren hier die Fahrzeuge von Joggern, Hundebesitzern und Spaziergängern geparkt und haben die Straßen für den landwirtschaftlichen Verkehr behindert“, blickte Ringe zurück. Aus diesem Grund habe sich die Politik entschieden, tätig zu werden. In Kooperation mit der Firma Bartz Bau, mit der die Gemeinde einen Zeitvertrag für alle anfallenden Straßenarbeiten unterhält, wurde das Projekt schließlich realisiert. „Die Kosten belaufen sich auf rund 9000 Euro, was für das Verlegen von Rasengittersteinen und das Schottern der angrenzenden Flächen ein sehr vernünftiger Preis ist“, sagte Ringe. Das Besondere an der Aktion sei die gute Zusammenarbeit mit den betroffenen Vereinen. „Ursprünglich war nach dem Ortsratsbeschluss zum Neubau angedacht, den Parkplatz gegenüber der kleinen Zufahrt zum Lönssee endgültig stillzulegen“, sagte Ringe. Dies sei aber am Widerstand der Wedemärker Naturfreunde gescheitert, die die Fläche gelegentlich als Ausgangspunkt für Wanderungen nutzen. „Der Verein hat sich im Gegenzug sofort dazu bereiterklärt, in Eigenregie für die Instandhaltung des Parkplatzes zu sorgen“, lobte der Ortsbürgermeister. Auch der Bürger- und Verschönerungsverein Mellendorf war bei dem Projekt vertreten und unterstützte die Arbeiten, wo es möglich war. „Auch wir sind von der tollen Zusammenarbeit zwischen Ortsrat und den Vereinen angetan und wünschen uns, dass diese öfter so vorbildlich funktioniert“, erklärte Fritz Schnehage als Vorstandsmitglied des Vereins. Große Dienste habe der Realisierung des Projekts auch Bernd Hain aus dem Bauamt der Gemeinde erwiesen. Ringe, der sich der Begleitung seiner Stellvertreterin Christa Goldau erfreute, schenkte den Vereinsfunktionären und anderen Beteiligten gegen Ende des Zusammentreffens Bier und Sekt aus und verwies nochmals auf das gute Ergebnis der Baumaßnahmen. „Die Asphaltkanten brechen nicht mehr ab und auch optisch passt sich die Neugestaltung gut ein“, sagte er. Die hervorragende Resonanz von Fahrzeugen auf den neuen Flächen bestätige Ortsrat und Vereine in ihrem Handeln, wie Ringe abschließend erklärte.