Rock aus der Wedemark

Die Band Necessary wird den Zuschauern bei der Water Vention einheißen. Foto: T. Holland

Newcomer-Band „Necessary“ spielt auf dem WaterVention

Wedemark (th). Mehrere Auftritte vor der Wilhelm-Roepke-Schule Schwarmstedt, ein Konzert zur Eröffnung des MoorInformationsZentrums in Resse, Auftritt beim Tag der offenen Tür des Gymnasium Mellendorf, ein Gig bei der „Schools Out Party“ und nicht zuletzt der überragende erste Platz beim Bandcontest „Rock gegen Gewalt“ in Walsrode – die Erfolgsgeschichte der Nachwuchsband „Necessary“ liest sich beeindruckend für eine so junge Band. Gerade einmal zwei Jahre alt ist diese Geschichte nun und wenn es nach den Jungs von „Necessary“ geht, so wird sie so schnell nicht enden. „Wenn wir fertig sind mit der Schule und endlich auf eigenen Füßen stehen, haben wir schon höhere Ambitionen“, verrät Bassist Ruben Vogel. Den Grundstein für die Gründung der Rockband legte ein Familienfest Ende der Sommerferien 2010, erzählt er, als die Cousins Johannes Ohde (Gitarre) und Jonas Herrmann (Schlagzeug) zum ersten Mal feststellten, dass sie beide die gleiche Leidenschaft für Musik teilen – die Band war geboren! Schnell kam noch Maxi Haller als zweiter Gitarrist dazu, der als Bassist an Bord geholte Ruben Vogel komplettierte schließlich das Rock-Quartett. Doch wie sollte es jetzt weitergehen? An diesem Punkt halfen vor allem die Familien der vier Freunde weiter, indem sie mit Unterstützung in Form von Ausrüstung wie Bühnentechnik, aber auch dem Bereitstellen eines Bandkellers entscheidend zur Etablierung der Band beitrugen. Derart motiviert begannen die jungen Rocker schon bald eigene Songs zu schreiben und bewarben sich nach kurzer Zeit bei verschiedensten Contests. Nicht lange, und das Talent der Nachwuchsband sprach sich rum, sodass sie nun auch am 14. Juli auf der großen Main Stage des WaterVention Festivals stehen wird. Necessary ließ sich jedenfalls nicht zweimal bitten und zeigte bei den zahlreichen Gigs in der Zwischenzeit, was sie drauf hatte: „unvergessliche Bühnenshows gepaart mit englisch-sprachigem Rock, der sich vor allem durch harte Gitarrenriffs und Drumfills auszeichnet!“, schwärmt Jonas Herrmann mit einem Lachen. Gute Laune zusammen und der Spaß an der gemeinsamen Musik sei der Hauptbestandteil der Band, erzählen die vier Jungs. „Auch außerhalb der Auftritte machen wir viel gemeinsam, auch wenn Hanny (Johannes) leider etwas weiter weg wohnt.“ Was sie sich vom WaterVention erhoffen? „Dass unsere Musik gut ankommt, das ist ja klar! Außerdem wollen wir neue Kontakte zu anderen Bands, aber auch zu Technikern knüpfen.“, erklärt Johannes Ohde und fügt mit einem Zwinkern hinzu: „Wer weiß, vielleicht wird das WaterVention ja unser Woodstock!“