Rote 112-Luftballons kommen an

Auf der Station „Grundlagenausbildung des Feuerlöschens“ geht es heiß zu – wenn ein Kochtopf brennt! Foto: B. Stache

Freiwillige Feuerwehr Mellendorf übt und wirbt zugleich für Nachwuchs

Mellendorf (st). „Wir haben heute im Rahmen unseres öffentlichen Ausbildungsdienstes sieben Stationen aufgebaut“, erklärte der Mellendorfer Ortsbrandmeister Cord Hanebuth am Sonntagmittag. Im Zuge von Efeuweg, Kastanienweg, Gartenstraße und Orchideenweg im Norden von Mellendorf präsentierte sich die Ortsfeuerwehr bei schönstem Sonnenschein und zeigte eindrucksvoll Ausschnitte ihres Könnens. So wurde beispielsweise an der Station „Grundlagenausbildung des Feuerlöschens“ ein explosionsartig in Brand geratener Kochtopf gezeigt. An anderer Stelle fuhr die Drehleiter (Leiterlänge 24 Meter) mit ihrem Korb eindrucksvoll in den dunkelblauen Himmel. Jörn Schliep und Björn Kleinke zeigten an der Station „Rauchhaus“ die Vorgehensweise mit der Wärmebildkamera. Weitere Stationen behandelten die Themen Gefahrgut sowie Maschinistenausbildung. Bei der „Technischen Hilfeleistung“ demonstrierte unter anderem Eike Hanebuth das Arbeiten mit dem Trennschleifer, assistiert von Bernd Wöhler. Die Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Mellendorf war bei der öffentlichkeitswirksamen Übung ebenfalls aufgebaut. „Mit unserer Übung wollen wir die Bevölkerung für die ehrenamtlichen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr sensibilisieren und Verständnis wecken“, machte Cord Hanebuth deutlich. Der Übungseinsatz mitten im Wohngebiet soll auch Werbung für die Feuerwehr sein. „Wir hoffen auf neue Mitglieder für die Kinder- und Jugendfeuerwehr, die Aktiven sowie die fördernden Kameraden.“ Kinderfeuerwehrwartin Wiebke Rose warb derweil mit vielen 112-Luftballons für die Freiwillige Feuerwehr – sie kamen vor allem bei den Kindern besonders gut an. Birgit und Stefan Baden hatten sich bei der Übung umgesehen und waren beeindruckt: „Das ist alles super interessant und auch für die Kinder erlebnisreich“, urteilten die beiden Anwohner. „Feuerwehr zum Anfassen“ lautete denn auch ihr Votum.