Rund 10.o00 Euro stehen zur Verfügung

Die Organisatoren des Projekts „Haiti hilft Wedemärkern helfen“ trafen sich noch einmal, bevor sich Dorit Haller demnächst auf den Weg machen wird, um sich vor Ort ein Bild von der Situation auf Haiti zu machen: (v. l.) Sebastian Manstein, Heiko Perkuhn,

Sehen, wo Hilfe am nötigsten ist: Dorit Haller besucht Mama Esther auf Haiti

Wedemark (awi). Die Folgen des verheerenden Erdbebens auf Haiti bewegten zu Jahresbeginn die Menschen in der Wedemark. Ein kleines Team von Ehrenamtlichen stellte binnen kürzester Zeit unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Tjark Bartels eine ansehnliche Benefiz-Veranstaltung auf die Beine. Zusammen mit Spenden, die bis heute eingehen, ist der Stand des Kontos für Haiti in der Gemeinde so auf rund 10.000 Euro angewachsen. Aber die sollen ganz zielgerichtet dem Wiederaufbau des Waisenhauses von Mama Esther in Carrefour auf Haiti zugute kommen. „Und zur Zeit passiert da noch gar nichts, weil es gar nicht genug Bauingenieure gibt“, erzählt Dorit Haller. Die Elzerin, die engen Kontakt mit Mama Esther hält, wird in absehbarer Zeit nach Haiti fliegen, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. „Erst wenn wir genau wissen, wie wir helfen können und dass es losgehen kann, werden die Gelder freigegeben“, sind sich Dorit Haller und Klaus Oelmann vom Haiti-Projekt einig. Etwa zwei Wochen will Dorit Haller in Übersee bleiben und dort bei ihrem Treffen mit den Waisenkindern auch einen Schwerpunkt auf Hygiene legen, zur Zeit eines der Hauptprobleme auf Haiti.