Schilderbaum statt Schilderwaldwildwuchs!

Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann, Susanne Kopp und Manfred Homan (v. l.) fordern ein Handeln der Verwaltungsspitze in Bezug auf das Schilderchaos am Gewerbegebiet in Bissendorf. Foto: L. Irrgang

Bissendorfer CDU sieht Handlungspflicht des Bürgermeisters

Bissendorf (ig). „Dies ist keine Visitenkarte des Gewerbegebiets von Bissendorf“, stellte Susanne Brakelmann erneut bei einem Pressegespräch an der Schlager Chaussee Kreuzung Auf der Haube fest. Hier ist in den letzten Jahren ein ausgewachsener Schilderwald entstanden, damit Lieferanten und Kunden die Bissendorfer Firmen im Gewerbegebiet besser finden, haben zahlreiche Unternehmer Schilder an der Straßeneinmündung aufgestellt. Mit einem Antrag im Ortsrat nach den Sommerferien möchte die CDU Bissendorf für diesen Umstand eine Änderung auf den Weg bringen und fordert schon jetzt den Bürgermeister zum Handeln auf. „Ein geordneter Schilderbaum wäre die optimale Lösung“, so auch der Fraktionssprecher im Ortsrat, Manfred Homann, „das wäre dann auch gewerbefreundlich, denn nur so können die Firmen im Gewerbegebiet auch gefunden werden.“ Diese Forderung bestehe schon lange Zeit, so die Ortsbürgermeisterin, die aus diesem Grund auch an die Verwaltungsspitze appelliert, „sich nicht nur um die Gewerbeneuansiedlung zu kümmern, sondern auch um das bestehende Gewerbe und deren Zufriedenheit.“ Für ein Beschilderungskonzept seien zudem 40.000 Euro im Haushalt vorgesehen, unterstrich Homann, „das Geld ist eingestellt und nun sollte auch dementsprechend etwas passieren.“ Viele der Unternehmen seien zudem bereit, sich an einem richtigen Schilderbaum zu beteiligen, unterstrich Brakelmann, „denn auch die Unternehmen wollen etwas solides, was auch dem entspricht, was die Unternehmen darstellen.“ Viele Unternehmen würden sich ebenfalls nicht gerade erfreut über den Schilderwald zeigen, „denn dies ist nicht nur eine Visitenkarte für das Gewerbegebiet der Gemeinde, sondern auch für die Unternehmen“, stellte Homann fest. Mit den Unternehmen habe die Verwaltung bislang aber noch nicht zu diesem Thema Kontakt aufgenommen, „in zahlreichen Gesprächen wurde mir mitgeteilt, dass mit den Unternehmen nicht über dieses Thema gesprochen wurde, und dies, obwohl zahlreiche Firmen ihre Mitwirkungsbereitschaft signalisiert haben“, kritisierte die Ortsbürgermeisterin.