Schmuckausstellung im Museum

Werner Häring, Olympia Sprenger, Margit Tabel-Gerster, Gila Dröscher, Stephan Zins und Helmut Dohnke vom Museumsteam vor einer Schmuckvitrine mit Exponaten aus dem Büroalltag; im Vordergrund Hündin Yara. Foto: Karl-Hans Konert

Fachkundiger Besuch aus Hamburg in der Wedemark

Bissendorf. Am vergangenen Sonnabend hatte sich zum Besuch der Schmuckausstellung im Richard-Brandt-Heimatmuseum Wedemark fachkundiger Besuch angesagt. Zusammen mit der Herstellerin der im Museum gezeigten Schmuckstücke, Margit Tabel-Gerster, und unter der Führung vom Ehepaar Sabine und Helmut Dohnke ließen sich ein Schmuckdesigner, eine Modedesignerin und eine Fotografin – allesamt aus Hamburg angereist – die 260 ausgestellten Schmuckstücke erläutern.
Für die Beurteilung der fachlichen Qualität der im Museum ausgestellten Schmuckstücke war der Schmuckdesigner Werner Häring natürlich prädestiniert. Er war sehr angetan von der phantasievollen Verarbeitung der ausgestellten Schmuckstücke. Da alle Schmuckstücke aus alten und gebrauchten Gegenständen hergestellt sind, war dies genau der Weg, den auch die Designerin Gila Dröscher bei der Bearbeitung von Pelzen geht. So bearbeitet sie alte Persianermäntel so, dass daraus neue und kreative Kleidungsstücke entstehen und hat dazu ihr eigenes Label „NEWyesterday“ entwickelt. Daher traf diese Ausstellung genau ihr Verständnis vom Umgang mit wertvollen alten Gegenständen. Die Fotokünstlerin Olympia Sprenger hat aus ihrem Blickwinkel die Präsentation im Museum besonders betrachtet und war sehr beeindruckt von der über das gesamte Museum verteilten Sonderausstellung und dem gelungenen Bezug der Schmuckstücke zu den eigentlichen Museumsexponaten. Für Margit Tabel-Gerster gab es viel Lob aus berufenem Mund für diese Ausstellung, die noch bis zum 30. September zu sehen ist. „Ich bin sehr dankbar, dass mir das Richard-Brandt-Heimatmuseum Wedemark die Gelegenheit geboten hat, meine Schätze in diesem besonderen Rahmen zu zeigen. Solch eine Präsentation habe ich mir immer gewünscht! Für mich ist da ein Traum in Erfüllung gegangen. Geehrt fühle ich mich natürlich durch die positive Bewertung der Ausstellung durch den heutigen Fachbesuch.“.
Aber auch für die Dauerausstellung des Museums gab es Anerkennung der Besucher aus Hamburg: „Eine gelungene Kombination aus Struktur und Liebe zum Detail, die viele Aspekte des ländlichen Lebens zu unterschiedlichen Zeiten zeigt“, war die einhellige Meinung.
Noch ein Hinweis: Am 2. September findet ein Zusatztermin für einen Workshop mit „Fine Funkelsteyn“ statt, in dem Kinder unter fachlicher Anleitung von Jeanette Mikonauschke selbst Schmuck herstellen können. Da noch einige Plätze frei sind, lohnt sich eine Anmeldung unter finefunkelsteyn@web.de.