Schön, aber eben auch gefährlich

Hans Jürgen Gröner mit der giftigen Ambrosia. (Foto: S. Halberstadt)

Familie Gröner hat die giftige Pflanze Ambrosia nun doch entsorgt

Bissendorf (sh). Sie blüht sehr schön, aber sie ist auch gefährlich: Bei Familie Gröner am Kummerberg in Bissendorf hat sich in die Terrassenbepflanzung eine giftige Pflanze namens Ambrosia eingeschlichen. Sie gehört zur Gattung der Traubenkräuter. Marga und Hans-Jürgen Gröner vermuten, dass die Ambrosia sich bei ihnen durch gemischtes Vogelfutter ausgebreitet hat. Die beiden sind nur zufällig durch eine Gesundheitssendung im Fernsehen auf die Pflanze aufmerksam geworden. Sie ist besonders für Allergiker gefährlich.Wenn Allergiker in die Nähe der Pollen der Ambrsosia kommt, kann das weitere Allergien auslösen. Wenn man die Allergie nicht behandelt, kann es im schlimmsten Fall zu Asthma führen. Für Pollenallergiker ist die Ambrosia eine zusätzliche Belastung. Die Ambrosia blüht erst zwischen Juli bis Oktober, das bedeutet eine Verlängerung der Pollensaison. Die Ambrosia kann eine Größe von 1,50 Meter erreichen. Deswegen ist es schwer,ihr aus dem Weg zu gehen. Wenn man eine Ambrosia entfernen möchte, stülpt man ihr am besten gleich einen Müllsack über und entsorgt sie im Restmüll, nicht auf dem Kompost. Beim Entfernen einer Pflanze muss darauf geachtet werden, dass alle Wurzeln mit entfernt werden. Marga Gröner hat ihre Ambrosia nicht gleich entfernt, sie wollte wissen wie sie blüht. Nachdem sich die Bissendorferin aber an der Ambrosia einen Hautauschlag geholt hat, haben sie und ihr Mann das Traubenkraut dann doch sorgfälltig enfernt. Nach dieser schmerzhaften Erfahrung rät das Ehepaar jetzt doch, der Pflanze trotz ihrer Schönheit schnell den Garaus zu machen.