Schon etwa 2000 Unterschriften für das Volksbegehren „Gute Schule“

V.l.: Helge Zychlinski, Caren Marks, Niklas Mühleis und Heike Sürig übergeben die Unterschriftenlisten an Jürgen Auhagen (Mitte). (Foto: Hans Hermann Schröder)

SPD und Jusos übergaben am Montag 400 Unterschriften

Mellendorf (hhs). In den vergangenen Wochen und Monaten haben die SPD und die Jusos bei vielen Gelegenheiten Unterschriften gesammelt für das Volksbegehren „Gute Schulen“. Das Wedemark Echo hat ausführlich über die Inhalte und Forderungen dieser Aktion berichtet. Gut 400 Unterschriften waren an den Tischen der Sozialdemokraten zusammengekommen. Diese sollten am Montagmorgen an Bürgermeister Tjark Bartels übergeben werden. Helge Zychlinski, Ratsmitglied und stellvertretender Gemeindebürgermeister, Niklas Mühleis von den Jusos, Heike Sürig von der Elterninitiative, und die Bundestagsabgeordnete der Sozialdemokraten Caren Marks waren gekommen.
Nur der Bürgermeister ließ auf sich warten und schließlich von Jürgen Auhagen vertreten. Auhagen arbeitet im Fachbereich Sicherheit und Ordnung und muss die Unterschriftenlisten darauf überprüfen, dass sich nur wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger darauf eingetragen haben. Tjark Bartels musste während der Zeit seinen Gastgeberpflichten gegenüber der schwedischen Delegation aus Gislaved genügen.
Helge Zychlinski, der sich fleißig an der Unterschriftensammlung beteiligt hatte, erklärte, dass die Landesregierung unterdessen die Unterschriftensammlung zum Volksbegehren genehmigt hat. Nur der Passus zur „Vollen Halbtagsschule“ sei verändert worden. Das Volksbegehren laufe noch bis in den Mai kommenden Jahres weiter und Jusos und SPD würden bis dahin weiter daran arbeiten, ausreichend Unterschriften für das das Volksbegehren werde erst umgesetzt, wenn bis Mai 10% aller Wahlberechtigten dem zustimmen würden.
Heike Sürig von der Elterninitiative freute sich über die mehr als 400 Unterschriften, die nun neu zu den 1500 kommen würden, die die Initiative schon gesammelt habe. Die Bundestagsabgeordnete Caren Marks, die sich im politischen Raum für das Volksbegehren stark gemacht hatte und selbst mehrfach an den Unterschriften-Sammelaktionen teilgenommen hatte, führte aus, dass die Menschen bisher eine große Bereitschaft gezeigt hätten, das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Auch sie sagte zu, weiterhin dafür zu werben.