Schüler pflanzen naturnahen Wald

Lara, Martha und Antonia mit Forstwirtschaftsmeister Lüpke. Foto: NLF

Pflanzaktion des Forstamtes Fuhrberg in der Försterei Resse

Wedemark. Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes pflanzten 120 Schüler des Gymnasiums Neustadt 4.000 Eichen. So tragen sie dazu bei, stabile und zukunftsfähige Wälder zu schaffen. Revierförster Thomas Deppe leitete die Aktion in seinem Revier. Er erklärt: „Wichtig ist uns nicht die Arbeitsleistung der Kinder, sondern die Förderung des Naturverständnisses. Wer einmal einen Baum gepflanzt hat, wird auch später eine intensivere Beziehung zu Bäumen und zum Wald haben.“
Zahlreiche Forstamtsmitarbeiter unterstützten die Kinder und zeigten ihnen, wie man Bäume richtig pflanzt. Auf der etwa einen Hektar großen Fläche waren vorher hiebsreife Kiefern gefällt worden, ihr Holz dient als nachwachsender Rohstoff zum Beispiel für Fenster oder Bauholz. Die jetzt gepflanzten, jungen Eichen werden von mehreren Förstergenerationen gepflegt werden müssen, bis auch sie große, stattliche Bäume sind und zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet werden.
Die Schule ist häufiger und gern gesehener Gast im Revier von Thomas Deppe. Die Koordinatorin Frau Köhne freut sich über den Eifer der Kinder. „Der Unterricht vor Ort ist durch kein Lehrbuch zu ersetzen. So lernen die Kinder die Zusammenhänge in der Natur am besten.“ Natürlich kam auch die Verpflegung nicht zu kurz. An der frischen Luft und nach getaner Arbeit schmeckt eine heiße Suppe besser als Pizza oder Burger.