Schützen trauern um Walter Nebel

Abbenser hat sich im Dorf verdient gemacht

Abbensen (awi). Mit Trauer und Respekt haben die Abbenser Schützen gestern Abschied von ihrem Ehrenvorsitzenden Walter Nebel genommen. Der Abbenser war im Alter von 88 Jahren gestorben und hatte sich insbesondere durch seinen Verdienste um das Schützenwesen im Dorf Anerkennung erworben. Im Jahr 1951 trat Walter Nebel in den Schützenverein ein, wurde 1954 zum Schriftführer und 1975 als Nachfolger von Heini Jagau zum Vorsitzenden gewählt. Diesen Posten hatte er bis 1987 inne. In seine Zeit an der Spitze des Schützenvereins fällt der Um- und Ausbau des Schützenhauses. Er hatte mit der Gemeinde Wedemark den Vertrag zur Nachnutzung der früheren Schule durch die Schützen geschlossen. Doch auch als Chronist engagierte sich Walter Nebel im Dorf. Er verfasste nicht nur Festschriften für den Schützenverein und die frühere Schützenkapelle, das heutige Leinetal-Orchester, sondern übersetzte auch die Schulchronik aus der Zeit von 1886 bis 1973 aus der Sütterlinschrift, so dass sie weiterverarbeitet werden konnte. Schützenvereinsvorsitzender Wolfgang Kasten stellte die Verdienste Nebels, der noch vor zwei Jahren mit seiner Frau Magdalene diamantene Hochzeit im großen Kreis feierte, für das Dorf Abbensen und die Schützen insbesondere deutlich heraus.