Schulkonzept überzeugt Weil

SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil (rechts) spricht Gemeindebürgermeister Tjark Bartels (Mitte) und Wahlkreiskandidat Rüdiger Kauroff seine Anerkennung für das Neubauprojekt aus. Foto: S. Birkner

SPD-Landeschef zu Gast im neuen Schulzentrum

Mellendorf (sb). Normalerweise verfallen Politiker bei jedem noch so unbedeutenden Fazit in einen kurzen Redeschwall. Sie meinen dann, alles zusammenfassen zu müssen, damit ja nichts in Vergessenheit gerät, und laufen dabei Gefahr, ihre Aussagen unnötigerweise zu wiederholen. Niedersachsens SPD-Chef und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Stephan Weil, verzichtete am Ende seines Besuchs im neuen Schulzentrum auf ein langes Resümee. "Was soll ich sagen? Gratulation, Kompliment, viel Spaß", meinte Weil nach einem Rundgang und drückte damit ganz subtil seine Bewunderung für das Mammut-Bauprojekt aus.
Sein Besuch in der Wedemark, dem auch Bürgermeister Tjark Bartels und der Regionsabgeordnete Helge Zychlinski beiwohnten, führte Weil quer durch den neu entstandenen Schulkomplex. Die Leiterinnen von Gymnasium und IGS, Swantje Klapper und Heike Schlimme-Graab, erläuterten dem Herausforderer David McAllisters während der Führung das pädagogische Konzept ihrer Schulen. Die besondere Anerkennung Weils erhielten sie dabei für das Konzept der Musikerziehung. Er begrüßte die angestrebte Zusammenarbeit beider Schulen. Die räumliche Ausstattung habe "Musikhochschulausmaße". Auch der Tatsache, dass rund ein Drittel der Schüler in der Schule ein Instrument spielt, zollte Weil seinen Respekt. Dass die Musikschule keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung des musikalischen Angebots darstellt, bezeichnete Weil als "spannendes pädagogisches Konzept".