Schulpräventionstage bringen die IGS Wedemark in Bewegung

Peter Schöps beim Ermitteln des Reaktionsverhaltens eines Schülers. Foto: C.Siedler

Projekt zum dritten mal in Folge an der IGS

Mellendorf (cs.). Am 24. und 25. September führte der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover an der IGS Wedemark für die Sechst- und Siebtklässler einen Schulpräventionstag durch. Den Schülerinnen und Schülern wurden nicht nur verschiedene Themen der Verkehrssicherheit nahegebracht, sondern sie wurden auch gezielt mit Fragen konfrontiert wie zum Beispiel: „Warum muss ich in der Dunkelheit Reflektoren tragen?“ Mit viel Interesse und einer Menge Fragen durchliefen die Elf- bis 13-Jährigen verschiedene Stationen. Das Projekt zielt darauf ab, die Verkehrspädagogik in der Schule zu unterstützen und die Schüler sowohl für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren als auch nachhaltig die verkehrsbezogene Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Während ein Teil der Schulklasse den Gefahrensimulator – Fahrrad erprobte, konnten die anderen Koordinations- und Konzentrationsübungen durchführen, Filme zu verschiedenen Verkehrsthemen anschauen und über das Exponat „Lass dich sehen!“ erfahren, wie Reflektoren in der Dunkelheit wirken. Bei dem Fahrradsimulator bestand die Aufgabe darin, beim Auftreten oder bei ersten Anzeichen einer Gefahr, die Bremse zu betätigen. Das ermittelte Reaktionsverhalten wurde nach jeder Szene ausgewertet und auf dem Bildschirm dargestellt. Hiermit sollte das Gefühl für richtiges Sehen und frühzeitiges Erkennen von Gefahren bei den Kindern und Jugendlichen angeregt werden. Wahrnehmung und Bewegung sind für eine sichere Verkehrsteilnahme wichtig. Beide Fähigkeiten konnten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag erproben. Bei den Koordinations- und Konzentrationsübungen stand unter anderem das Slacklinen, die neue Trendsportart, ganz vorn auf der Beliebtheitsskala. „Wir wollen die Bewegung fördern und damit die Verkehrserziehung unterstützen“, so Peter Schöps, Sprecher des GUVH und LUKN, „denn die Kinder können so spielerisch und altersgemäß den Gleichgewichtssinn, die Koordination und das vorauschauende Handeln erlernen“. Denn sich sicher mit dem Rad im Straßenverkehr zu bewegen, stellt hohe Ansprüche an die koordinativen Fähigkeiten. Nur ein Kind, das in schwierigen Situationen die Balance auf dem Rad halten kann, ist auch beim Radfahren wirklich sicher.