Senioren haben keine Angst vor moderner Technik

Mit dem Hausnotruf können sich ältere Menschen sicherer fühlen. (Foto: Foto: Johanniter)

Sicherheitswochen beweisen leichte Bedienbarkeit von Hausnotrufgeräten

Wedemark. Die Zeiten, in denen in Seniorenhaushalten allenfalls ein Fernseher und ein Radio standen, sind vorbei. „Ältere Menschen sind heute sehr stark an Technik interessiert und haben keine Scheu, elektronische Geräte zu nutzen“, erklärt der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski. „DVD-Recorder, digitale Videokamera und Computer sind keine Seltenheit mehr. Schon in jedem vierten Seniorenhaushalt steht bereits ein Computer“. So kommunizieren Omas und Opas übers Internet mit ihren Enkeln, mit denen sie über E-Mail Kontakt halten können, obwohl sie räumlich getrennt sind. Oder Senioren trainieren über das Patiencespiel „Solitär“ am Computer die Beherrschung der Maus und die Geschwindigkeit des Klicks. Auch das berühmte iPad mutiert zum „Rentner-Rechner“, wie es im Sommer bei der Deutschen Presse Agentur zu lesen war.
Doch moderne Technik kann nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch der Sicherheit dienen. Ein Beispiel dafür ist der Hausnotruf. Allein 98 000 Menschen bundesweit nutzen ihn bei den Johannitern. Das Hausnotruf-Prinzip ist einfach: Ein Knopfdruck genügt, um Hilfe herbei zu holen. Ein Basisgerät wird an das vorhandene Telefon angeschlossen und ist mit Lautsprecher, Mikrofon und Notruftaste ausgestattet. Die Teilnehmer tragen den Sender als Armband, Halskette oder Clip an der Kleidung. Auf Knopfdruck wird im Notfall die direkte Sprechverbindung zur Einsatzzentrale hergestellt und dort für schnelle Hilfe gesorgt. „Viele ältere Menschen und deren Angehörige überlegen zunächst lange, ein Hausnotruf-Gerät anzuschaffen“, weiß Frank Schepan, Kundenberater im Bereich Hausnotruf bei den Johannitern in Langenhagen. „Doch wenn sie erst einmal das Gefühl der Sicherheit verspürt haben, das ihnen der Hausnotruf bietet, wollen sie nicht mehr darauf verzichten.“ Bei den Johannitern in Niedersachsen und Bremen ist der Hausnotruf TÜV-zertifiziert und die Einsatzzentrale 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr besetzt. Je nach Situation benachrichtigen die Mitarbeiter den Johanniter-Einsatzdienst, Arzt, Rettungsdienst, Polizei, Nachbarn oder Angehörige. Wer den Hausnotruf einmal testen möchte, kann dies jetzt bei der Johanniter-Aktion „Sicherheitswochen“ noch bis zum 31. Oktober tun: Vier Wochen lang wird Ihnen dieser Service kostenfrei zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen erhalten Sie unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf.(