„Sicherer Schulweg für kleine Füße“

Auf dem gemeinsamen Weg zu einem sicheren Schulweg für kleine Füße: (v. l.) Mellendorfs Grundschulleiter Thomas Wenzel, Oliver Gründker vom Schulvorstand, Fritz Schnehage und Jürgen Auhagen aus der Gemeindeverwaltung und Kontaktbeamtin Silke Gottschalk.

Grundschule Mellendorf konfrontiert Verwaltung mit neuralgischen Punkten

Mellendorf (awi). „Wo sehen Sie Gefahrenpotentiale auf dem Schulweg ihrer Kinder?“, wollte der Schulelternrat der Grundschule Mellendorf von den Eltern wissen. Das Ergebnis war beachtlich: 18 teilweise neuralgische Gefahrenpunkte wurden herausgearbeitet, die Oliver Gründker im Namen des Schulvorstandes gemeinsam mit Schulleiter Thomas Wenzel jetzt Gemeindeverwaltung und Polizei vorgestellt hat.
Die Aktion steht unter dem Motto „KleineFüße – Sicherer Schulweg“. Die Verwaltung werde kurzfristig einen Termin mit der Verkehrsbehörde und eine Ortsbegehung organisieren, sagte Fachbereichsleiter Jürgen Auhagen zu. Gemeinsam werde man versuchen, möglichst schnell umsetzbare Lösungen zu erarbeiten, insbesondere für den brennendsten Problempunkt, den Kreuzungsbereich Am Sande/Wedemarkstraße beziehungsweise Am Sande/Am Langen Felde/Am Roye-Platz. Verschärft wird die seit langem bestehende Problematik durch den in Kürze beginnenden Schulneubau. Die Baumaterialien werden auf dem Schützenplatz lagern, eines der neuen Gebäude in unmittelbarer Nähe der Grundschule entstehen und täglich mindestens zehn bis 15 Lastwagen die Straße Am Royeplatz als Baustellenzufahrt befahren. Das betrifft unmittelbar den direkten Schulweg der Mellendorfer Grundschüler. Jürgen Auhagen und Fritz Schnehagen sagten zu, in Kürze Lösungsansätze vorzustellen, die von
Einbahnstraßenregelungen über Sammelstellen bis zu Fahrverboten zu bestimmten Zeiten reichen könnten. Ausdrücklich lobten Auhagen, Schnehage und Schulleiter Thomas Wenzel die kompetent und vorausschauend ausgearbeitete Präsentation von Oliver Gründker. „In dieser Qualität und gleich ausgestattet mit Verbesserungsvorschlägen werden Forderungen leider selten an uns herangetragen“, so Auhagen und Schnehage gestern bei einem Pressetermin. Kontaktbeamtin Silke Gottschalk betonte, die Eltern hätten bei der Umfrage dieselben Punkte benannt, die auch sie als problematisch ansehe. Sie begrüße die Initiative der Eltern ausdrücklich und werde an der Lösung der Problematik gerne mitarbeiten.