Sieben Chöre begeistern in St. Martini

Der „Chor des Herrn K.“ aus Burgdorf begeistert mit Chorleiter Lutz König am E-Piano die 450 Zuhörer in der St.-Martini-Kirche Brelingen mit seinem Gesang. Foto: B. Stache

Chorregion 1 aus Hannover veranstaltet erstmals Jazz Pop Konzert

Brelingen (st). Wenn sich sieben Chöre mit bis zu 200 Sängern treffen, ist das schon ein besonderes Ereignis. Dieses gab es am späten Sonnabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten St.-Martini-Kirche in Brelingen. Dorthin hatte die Chorregion 1 aus Hannover die Chöre zum Jazz-Pop-Konzert eingeladen. Zirka 450 Zuhörer fanden ihre große Freude an einem besonderen Klangerlebnis. Mit dabei waren die Chöre AnySing Else (Langenhagen), Eternal Flames (Wedemark), vocal temptation (Hannover), Chor des Herrn K. (Burgdorf), Jazzchor Hannover und die Hannover Jazz Singers sowie der Choir under Fire (Langenhagen). „Jeder Chor bietet einen Ausschnitt aus seinem eigenen Programm“, erklärte Silvia Hoppe, Vorsitzende Chorregion 1 und Mitglied der Hannover Jazz Singers, anlässlich der ersten Veranstaltung dieser Art in einer Gemeinde der Region Hannover. Im Niedersächsischen Chorverband sind zirka 400 Chöre mit etwa 25.000 Mitgliedern aus ganz Niedersachsen organisiert. „Uns ist die Brelinger Kirche mit ihrer besonderen Akustik bekannt“, so Hoppe, die 130 Mitgliedschöre vertritt. „Es ist toll, dass sich die Chöre hier gegenseitig hören können.“ Die Chormitglieder hatten während ihrer Pausen unter anderem auf der Empore Platz genommen. Am Sonnabend waren die sieben Chöre nach Brelingen gekommen, um jeweils 15 Minuten lang ihr Können klangvoll unter Beweis zu stellen. Der Applaus der Zuhörer war allen sicher. „Wir üben einmal in der Woche“, berichtete Laura Tucholski vom Jazzchor Hannover. Der 40 Mitglieder zählende, 2012 gegründete Chor war mit 25 Sängern und Chorleiterin Christin Strittmatter in der Brelinger Kirche aufgetreten. Zum Abschluss des Jazz-Pop-Konzerts gab es ein grandioses Finale mit allen sieben Chören zugleich und dem Song Hallelujah von Leonard Cohen. „Das war ein besonderer Gänsehautmoment für das Publikum“, begeisterte sich Silvia Hoppe.