Skifreizeit des Gymnasiums

52 Schüler fuhren nach Südtirol zum Skifahren.

52 Jugendliche fuhren mit dem Bus ins Ahrntal

Wedemark. Inzwischen schon Tradition: Schülerinnen und Schüler aus dem siebten Jahrgang des Gymnasiums Mellendorf führten auch dieses Jahr vor den Halbjahresferien eine Skifahrt durch. Wieder war das Ahrntal in Südtirol das Ziel der Reise, das nach einer anstrengenden Anreise per Bus erreicht wurde. Die 52 Jugendlichen, von denen der größte Teil noch nie auf Brettern gestanden hat, wurden von fünf Skilehrern in der neuen Sportart unterwiesen. Nachfolgend geben drei Teilnehmerinnen ihre Eindrücke von dieser Fahrt wieder.
Elisabeth: „Die Skifreizeit war eigentlich ganz cool, nur das Hotel war nicht so wirklich ein Hotel, was unsere Lehrer bestätigten. Die Busfahrt war lang, aber ansonsten gut. Es wurden Süßigkeiten gegessen und Filme geguckt. Nebenbei wurde noch gepennt. Am Morgen der Ankunft gab es dann noch Frühstück, welches sich die ganze Woche wiederholte, auch der Belag. Wie machten auch einen Spaziergang zum Skiverleih und teilweise auch zurück. Dann gingen wir nach dem Mittagessen noch eine Weile durch den Schnee. Am Abend gab es drei Gänge und Salat. Am zweiten Tag gab es dann das erste Skitraining und Teile von uns standen dann das erste Mal auf Skiern. Doch das klappte ganz gut. Am Mittag saßen wir auf der Hütte und fuhren oben weiter. Manchmal wollte das Adrenalin aber auch mitfahren und sorgte für aufregende Sachen. Insgesamt verletzten sich zwei Kinder so stark, dass sie nicht mehr Skifahren durften. Doch für die meisten Kinder und Lehrer war die Skifreizeit, wenn auch mit ein paar Hindernissen, ein gelungenes Ereignis.
Lucia: „Huhu! Ich melde mich hier von der alljährlichen Skifreizeit des Gymnasiums Mellendorf. Erst einmal mussten wir uns eine zwölfstündige Busreise vornehmen, um an unseren Zielort zu gelangen, das Ahrntal in Südtirol. Untergebracht wurden wir in einem drei Sterne Hotel alias Jugendherberge. Die Zimmer waren groß genug, um seine Klamotten zu verstauen. Das Handgepäck wurde in den Nachtischen verstaut und naja… der Rest blieb dann halt im Koffer. Das Essen war ok, obwohl man sagen muss, dass ein paar Gerüchte rum gingen, wie es zubereitet wird. Weswegen sich manche dann wohl lieber von den Vorräten aus dem Zimmer ernährt haben. Den meisten hat es am Ende dann doch noch geschmeckt. Der Tag wurde natürlich auf der Piste verbracht. Schon am ersten Skitag hatten wir einen Verletzten. Für den war für die nächsten acht bis zehn Tage Ruhe angesagt, er fuhr daher vorzeitig nach Hause. Nach dem dritten Tag fuhren die meisten Anfänger schon eine schwarze Piste herunter. Da haben die Lehrer ihren Job wohl echt gut gemacht. Das Abendprogramm war in Ordnung, doch ich glaube, ich spreche hier für die meisten, wenn ich sage, dass das gemeinsame Zusammensein auf den Zimmern das Highlight des Abends war, abgesehen vom Abschlussabend. Auch in dem Fernsehraum haben gerne mal ein paar von uns einen Film geschaut. Unter anderem den Bachelor. Im Endeffekt hat es jedem Spaß gemacht und jetzt kommt auch jeder eine schwarze Piste runter.
Vivian: „Grüß Gott! Eine Woche lang exzellentes Ambiente im malerischen Ahrntal gelegen. Wir erleben die Berge von den wunderbarsten Ansichten und tun derweil etwas für unsere heruntergekommenen Muskeln. Das exklusive Hotel bietet deliziöse Speisen an. Naja. Vielleicht nicht ganz so toll. Aber immerhin. Hier die Kurzfassung: Wetter. Also...mhm. Am ersten Tag doof. Am zweiten etwas besser, am dritten mittelmäßig. Am vierten gut. Am fünften sehr gut, am sechsten kalt und windig (man konnte die schwarze Piste gemütlich senkrecht herunterfahren!). Essen im Hotel... ohne Worte. Das haben wir dann mit unserem Proviant vom Supermarkt überdeckt. Die Zimmer wurde während der Woche nicht gereinigt, entsprechend sahen sie dann nach einiger Zeit aus. Aber wir waren ja (zum Glück) von 9 bis 16 Uhr auf der Piste. Geil. Naja, es heißt ja nicht umsonst Skifahrt!