Sommertour der CDU-Fraktion

Hartmut Pflüger (Mitte) demonstriert Rudi Ringe (rechts) und den Mitglieder der CDU-Fraktion im Gemeinderat Wedemark den Einsatz eines Zugnetzes am Forellenteich. Foto: B. Stache

Zu Besuch auf Hartmut Pflügers Forellenhof Wedemark

Hellendorf (st). Bei Bio-Wein und frisch geräucherten Forellen saßen die Mitglieder der CDU-Fraktion im Gemeinderat Wedemark am Mittwochabend auf dem Forellenhof Wedemark noch lange im Schein der Abendsonne zusammen. Fraktionsvorsitzender Rudi Ringe hatte zur fünften und letzten Veranstaltung der CDU-Sommertour eingeladen. Ziel war der Familienbetrieb von Sandra und Hartmut Pflüger in Hellendorf. „Die Sommertour dient dem Kennenlernen von Betrieben und Einrichtungen in der Wedemark sowie dem Erfahrungsaustausch“, erklärte Ringe. „In den beiden vergangenen Jahren waren es überwiegend touristische Ziele, unter anderem bei Gästeführer Otto Hemme in Elze. Dieses Jahr hatten wir ein gemischtes Besuchsprogramm. So haben wir uns im Rahmen der Flächenbebauung die entsprechenden Ausgleichsflächen mit der Umweltbeauftragten der Gemeinde Wedemark, Ursula Schwertmann, angesehen und besuchten auch die Mohmühle sowie das Internationale Freizeit- und Begegnungszentrum des CVJM in Abbensen."
Auf dem zirka drei Hektar großen Forellenhof von Fischwirt Hartmut Pflüger, der auch Ortsbürgermeister von Hellendorf ist, stand zunächst ein Rundgang durch die Teichanlage auf dem Programm. Die Besucher erfuhren dabei viele Details über die geschichtliche Entwicklung der heutigen Anlage mit einer Wasserfläche von zwei Hektar, auf der bis in die 1960er Jahre der Vater von Hartmut Pflüger eine Wassermühle betrieb. Der Hof wurde später kurzzeitig als Reiterhof genutzt, später zog ein Altenheim in die Gebäude ein. „Mit knapp 21 Jahren habe ich den Hof von meinen Vater übernommen. Das Altenheim zog nach meiner Lehre aus“, berichtete Pflüger. Es wurde ein großer Angelteich angelegt, der auch heute noch als gute Adresse bei Anglern dient. „Zur Expo 2000 haben wir Zimmer zur Vermietung ausgebaut, die wir in Verbindung mit einem Angelwochenende zum Preis von 99 Euro für zwei Übernachtungen mit Frühstück und Angeln anbieten“, berichtete der gelernte Fischwirt. Auf hannoverschen Märkten verkauft er zudem geräucherte Forellen und Karpfen aus den eigenen Teichen sowie zugekauften Räucheraal. Auf dem Forellenhof Wedemark wird mit heimischem Erlenholz geräuchert. Das eignet sich gut für Fisch, weil es ihm eine besonders milde Note verleiht, erfuhren die Besucher, denen auch die verschiedenen Räuchermethoden, Heißräuchern bei zirka 80 Grad und Kalträuchern, erklärt wurden. Mit seinem Angebot an frischem und geräuchertem Fisch, der auch im eigenen Hofladen in Hellendorf, Meitzer Straße 65, angeboten wird, hat sich Pflüger über die Jahre einen großen Kundenkreis – über die Wedemark hinaus – aufgebaut. Dass er auch das benachbarte Forellenstübchen beliefert, liegt auf der Hand. Nach der informativen Führung gab es frisch geräucherte Forelle, eigenhändig von Gastgeber Hartmut Pflüger filetiert.