Sommertour des Kreisverbandes

Die Junge Union mit Hendrik Hoppenstedt MdB (von links), Gerhard Menke sowie Editha Lorberg MdL (Dritte von rechts) und Maike Hofmayer, Blekotec (Zweite von rechts).

Junge Union zu Gast bei Blekotec in Gailhof

Gailhof. Im Rahmen der Sommertour des Kreisverbandes der Jungen Union (JU) Hannover-Land werden jedes Jahr von den Nachwuchspolitikern unterschiedliche Unternehmen, Institution oder Einrichtungen besucht.
Unter dem diesjährigen Thema „Mittelstand und Industrie 4.0.“ wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Von kleineren bis größeren familiengeführten Industrie- und Handwerksunternehmen geht die Tour zwei Wochen durch das Hannoveraner Umland. In der Wedemark besuchten die JUler die Blekotec Blech- und Emailbearbeitung in Gailhof. Das Unternehmen besteht seit über 25 Jahren und beschäftigt 50 Mitarbeiter. Blekotec ist ein Systemlieferant für CNC-Blechbearbeitung. In den Bereichen Lasertechnik, Abkant- und Schweißtechnik bedient das Unternehmen mit vielen verschiedenen Bearbeitungsverfahren vorranging Kunden im Landmaschinen- und Maschinenbaubereich, sowie Ladenbau.
Maike Hofmayer führte die Jungpolitiker, die von Hendrik Hoppenstedt MdB und Editha Lorberg MdL begleitet wurden, durch die Produktionshallen und berichtete über den Stand der Umsetzung und die Herausforderungen von Industrie 4.0 in ihrem Unternehmen. In der Diskussion wurde zudem deutlich, dass viele mittelständische Unternehmen ihre Lehrstellen kaum noch vollständig besetzen können. So bietet Blekotec aktuell noch Ausbildungsplätze für Konstruktionstechnik oder als Maschinen- und Anlagenführer und Kaufmann/-frau für Büromanagement zum kommenden Ausbildungsjahr an. „Wir konnten wieder ein tolles Wedemärker Unternehmen kennenlernen. Es war wirklich interessant zu sehen, in welchen Bereichen das Unternehmen bereits auf Industrie 4.0 setzt und wo noch an weiteren Potenzialen gearbeitet wird“, so Claudio Koehler von der JU Wedemark. „Schade, dass es immer häufiger „Master statt Meister“ heißt. Die Möglichkeiten, die sich durch eine gute Ausbildung – auch vielleicht im Vorfeld eines Studiums – eröffnen, scheinen jungen Menschen immer weniger klar zu sein“, ergänzt die Vorsitzende Christine Heins.