SPD bedankt sich beim Bauhof-Team

Jürgen Benk, Gitta Jansen, Hans Husmann und Peter Reutter von der SPD-Fraktion überraschten die Mitarbeiter des Bauhofes, Fachbereichsleiterin Silke Clausing und die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf mit einem prall gefüllten Frühstückskorb, um sich

Ein gutes Frühstück soll für die vielen Überstunden im Winterdienst entschädigen

Mellendorf (awi). Mit einem Frühstückskorb, prall gefüllt mit leckeren Dingen, bedankten sich Mitglieder der SPD-Fraktion mit ihrem Fraktionschef Jürgen Benk zum Ausklang der harten Wintersaison bei den Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde Wedemark für deren „überdurchschnittliches Engagement und die außerordentlich gut geleistete Arbeit“. „Als wir den Beschluss gefasst haben, den Winterdienst nicht mehr fremd zu vergeben, sondern wieder durch den Bauhof verrichten zu lassen, hatten wir keine Ahnng, was uns für ein Winter bevorsteht“, erklärte Jürgen Benk dem Bauhof-Team, seiner Fachbereichsleiterin Silke Clausing und der Ersten Gemeinderätin Konstanze Beckedorf und überreichte den beiden Frauen je einen Blumenstrauß. Und Benk verband dies mit einem großen Lob: „Im Großen und Ganzen sind die Menschen in der Wedemark sehr zufrieden mit dem Winterdienst!“ Die Bauhof-Mitarbeiter hätten mehr gemacht als notwendig gewesen sei. Wenn ihre Touren offiziell erledigt waren, hätten sie geguckt, wo noch Not am Mann sei und dort geräumt. Schwierig sei es teilweise an den Verkehrsinseln mit dem Räumen gewesen. Außerdem sei in der Bevölkerung weitgehend unbekannt, dass die Ortsräte die Entscheidung darüber träfen, welche Nebenstraßen geräumt würden. Jürgen Benk versicherte, für Anregungen und Kritik offen zu sein. Die Politik werde nachbessern, wo es nötig sei. Die Mängel in den Handstreubezirken seien bekannt. Bauhofleiter Wenzel berichtete, dass mehrere hundert Überstunden geleistet worden seien, die jetzt in den Sommermonaten abgebummelt werden müssten. Er habe außerdem feststellen müssen, dass den Wedemärkern offensichtlich die Straßenreinigungssatzung weitgehend unbekannt sei. Viele Bürger hätten nicht gewusst, dass sie die Gehwege selbst zu räumen hätten und den Bauhof dafür verantwortlich gemacht. Der Streusalzmangel habe sich natürlich auch in der Wedemark bemerkbar gemacht. Der Bauhof habe 120 Tonnen Streusalz und 100 Tonnen Abraumsalz verbraucht, außerdem 100 Tonnen Split. Die letzte Salzlieferung, die am 5. Januar bestellt worden sei, sei denn vor einigen Tagen auch eingetroffen und werde jetzt den Grundvorrat für den nächsten Winter bilden. Gitta Jansen erkundigte sich, ob es Probleme mit den Aufpflasterungen in den Nebenstraßen gegeben habe. Wo massiv gepflastert sei nicht, so Wenzel, so wie am Mühlenberg in Bissendorf, aber die Berliner Kissen im Rubensweg hätten unter den Räumfahrzeugen sichtlich gelitten. Die erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf bat die Anwohner, den von ihnen gestreuten Split auch wieder zu beseitigen und nicht in die Gosse zu fegen.