SPD-Fraktion informiert sich

Christa Goldau (v. l.), Ingrid Wordelmann, Heiner Peterburs, Rebecca Schamber und Caren Marks ließen sich von Esther Bänsch, Marlies Lindner-Heumann und Martin Linnekugel über Jugendhilfe in der Wedemark informieren. Foto: B. Stache

Jugendhilfestation ist in der Wedemark präsent

Mellendorf (st). Mitglieder der SPD-Fraktion im Gemeinderat Wedemark informierten sich am Montag über die Jugendhilfestation Burgwedel, Isernhagen, Uetze und Wedemark. „Die Anregung hierzu kam von Caren Marks“, erklärte Fraktionsmitglied Heiner Peterburs. Die SPD-Bundestagsabgeordnete nahm an der Gesprächsrunde im Mellendorfer Rathaus teil. Die Region Hannover erfüllt in 15 Städten und Gemeinden die Aufgaben des Jugendamtes, so auch in der Wedemark, die über kein eigenes Jugendamt verfügt. Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist vor Ort Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche, Eltern, Alleinerziehende, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher. Aufgabe der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen des Fachbereichs Jugend ist es, bei Problemen und Konflikten vertraulich zu beraten und Unterstützung anzubieten. Des Weiteren investiert der ASD bei Krisen in der Familie und stellt den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Gefährdungssituationen sicher. Die Fachleute sind auch dafür zuständig, Kontakte zu anderen Institutionen und weiteren Fachdiensten des Fachbereichs Jugend zu vermitteln. Martin Linnekugel und Marlies Lindner-Heumann von der für die Wedemark zuständigen Jugendhilfestation in Burgwedel informierten die Fraktionsmitglieder über ihre Arbeit. Die Organisation des Transportes von Schülerinnen und Schülern nach der Schule im Sammeltaxi zur sozialen Gruppe in die Pestalozzi-Stiftung nach Burgwedel kam unter anderem zur Aussprache. „Das Image des Jugendamtes hat sich schon sehr verändert“, machte Linnekugel deutlich. Es gebe aber immer noch Menschen, die Vorurteile gegen die Einrichtung haben: „Die kommen natürlich freiwillig nicht zu uns. Manchmal stoßen wir an eine Wand“, fügte Lindner-Heumann hinzu, die mit einem kleinen Team die Außensprechstelle der Jugendhilfestation im Rathaus Mellendorf betreibt. „Es ist schön, dass wir diese Räume hier haben“, erklärte sie. Über die gute Zusammenarbeit mit dem ASD berichtete Esther Bänsch, Teamleiterin Kinderbetreuung der Gemeinde Wedemark, den Fraktionsmitgliedern. An Dienstagen stehen von 9 bis 11 Uhr zwei Mitarbeiterinnen des ASD zu Gesprächen und Beratungen in der Außensprechstelle bereit, montags, mittwochs und donnerstags jeweils von 14 bis 16 Uhr nur eine Ansprechpartnerin. Kontakt kann auch telefonisch aufgenommen werden unter (0 51 30) 5 81-4 52 oder 4 51.