SPD verspricht Krippe für Resse

Resse soll eine Krippe bekommen: Jochen Pardey (links), Christa Bogenschütz und Resses Ortsbürgermeister Jörg Woldenga informierten am Dienstag über das Vorhaben des SPD. Foto: S. Birkner

Erforderliche Beschlüsse sollen zügig gefasst werden

Resse (sb). Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion haben am Dienstag die rasche Schaffung einer Kinderkrippe in Resse versprochen. Wie Jochen Pardey und Christa Bogenschütz gemeinsam mit Resses Ortsbürgermeister Jörg Woldenga bekanntgaben, werde die SPD alle erforderlichen Gremiumsbeschlüsse zügig herbeiführen. Als erster Schritt würde "kurzfristig ein entsprechender Architektenauftrag vergeben". Nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten soll das Gebäude der jetzigen Kindertagesstätte an der Martin-Luther-Straße zunächst um einen 50 Quadratmeter großen Gruppenraum erweitert werden. Als Baufläche werde das von der Resser Kirchengemeinde angepachtete Grundstück dienen, auf dem 1997 bereits das Kita-Gebäude errichtet wurde. "Wir rechnen mit Kosten von rund 260.000 Euro", sagte Pardey. In einem zweiten Bauabschnitt, dessen Kosten nicht genannt wurden, ist eine nochmalige Erweiterung des Raumangebots vorgesehen. Imzugedessen sollen eine Essensausgabe, ein Personalraum und ein Sanitärbereich sowie ein gesonderter Bewegungsraum für die betreuten Krippenkinder entstehen. Auf Nachfrage nach der Notwenigkeit einer Krippe in Resse verwiesen die Ratspolitiker auf den Kindertagesstättenbedarfsplan. Diese von der Gemeinde erstellte Konzeption rechtfertigte die Schaffung der Krippe. Im Übrigen arbeite die SPD schon seit dem Machtwechsel im Jahr 2006 an der kontinuierlichen Erweiterung des Betreuungsangebots.
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