SPD will Investitionen in die Zukunft

nvestitionen in die Zukunft beschlossen. Die SPD Samtgemeindefraktion Schwarmstedt bei der Haushaltsklausur 2010.

Haushaltsklausur stand im Zeichen der Finanzkrise

Schwarmstedt. Die diesjährige Haushaltsklausur der SPD-Samtgemeindefraktion stand im Zeichen der Finanzkrise, die in anderen Kommunen für desolate Haushalte sorgt, aber auch in der Samtgemeinde Spuren hinterlässt. Der Verwaltungshaushalt ist zwar Dank sparsamer Haushaltsführung in der Samtgemeinde ausgeglichen, Investitionen in die Sporthallen in Buchholz und Bothmer und die Grundschule in Schwarmstedt,eineKlärschlammvererdungsanlage und in Energiesparmaßnahmen am Hallenbad werden aber über Kredite finanziert werden müssen. Die SPD trägt diese Investitionen in die Zukunft der Samtgemeinde mit. Bildung und Ausbildung haben in der Samtgemeinde erste Priorität; daran wird nach dem Willen der SPD nicht gespart. Ein großer Teil der übrigen Investitionen wird sich über Energieeinsparungen und die Senkung von Entsorgungskosten in kurzer Zeit amortisieren, so dass der Schuldenstand der Samtgemeinde nur vorübergehend ansteigen sollte. Innovativ ist hierbei die geplante Holzhackschnitzelanlage, die die neue Halle an der Buchholzer Schule beheizen soll und einen Beitrag zur Verwendung heimischer Rohstoffe liefert. Die SPD in der Samtgemeinde Schwarmstedt will beim Thema Energie weitermachen. So wurden im vergangenen Jahr SPD-Stammtische zur Energieberatung durchgeführt, die fortgesetzt werden. Auch bei dem Ziel das aller-Leine-Tal zur „PlusEnergieRegion“ zu machen, leistet die Samtgemeinde Schwarmstedt aufgrund des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien einen Hauptteil, sind die Schwarmstedter Sozialdemokraten stolz. Die Organisation der Abwasserentsorgung bildete den zweiten Schwerpunkt der Klausurtagung. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Böhmetal sowie des Wasserversorgungsverbands Martin Hack referierte zum Thema Zusammenarbeit bei der Abwasserentsorgung. Sofern sich hier finanzielle Vorteile für die Samtgemeinde ergeben und die Interessen der auf dem Klärwerk beschäftigten Arbeitnehmer gewahrt bleiben, befürwortet die SPD eine Zusammenarbeit mit dem WVV. Die Erfahrungen aus dem Zweckverband mit den Samtgemeinden Ahlden und Rethem zeigen, dass hier zum Wohl aller Beteiligten gewinnbringende Formen der Zusammenarbeit denkbar sind. Einigkeit bestand allerdings darin, dass Entscheidungen über notwendige Investitionen – wie jetzt der Umbau der Kläranlage - nach wie vor in Schwarmstedt getroffen werden müssen. Eine Abhängigkeit von Entscheidungen Dritter wird es mit der SPD nicht geben.