SPD will Sicherheit an Bushaltestellen

Helge Zychlinski stellt Antrag für nächste Fachausschusssitzungen

Abbensen (awi). An mehreren Bushaltestellen im Gemeindegebiet ist die Sicherheit der Fahrgäs-te, insbesondere der Schulkinder nicht gewährleistet. Das demons-trierten Eltern und Kinder Vertretern der SPD-Ratsfraktion am Donnerstagnachmittag an der Bushaltestelle CVJM-Heim in Abbensen. Der recht kleine gepflas-terte Bereich, auf dem sich morgens die Schüler in Richtung Neustadt drängen liegt direkt an der Straße, auf der an dieser Stelle recht flott gefahren werde, so Sabine Thannheiser im Namen der Eltern. Sie regte bauliche Umgestaltungen an. SPD-Fraktionschef Helge Zychlinski sagte zu, dass die SPD in die nächsten Sitzungen der Fachausschüsse Planen und Bauen und Öffentliche Ordnung sowie für VA und Rat folgende Anträge stellen werde:
1. Die Bushaltestelle Abbensen/CVJM-Heim wird zeitnah verkehrssicher neu hergestellt.
2. DieGemeindeverwaltung untersucht unter Beteiligung und Mithilfe der Polizei und der RegioBus alle Bushaltestellen in der Wedemark und legt dem Rat eine Prioritätenliste für notwendige Baumaßnahmen vor. Berücksichtigt werden müsse, so Zychlinski, dass in nächster Zeit ohnehin alle Bushaltestellen im Gemeindegebiet angefasst werden müssten, die noch keinen Hochbord hätten, damit Menschen mit Handicap dort problemlos einsteigen könnten. Die Eltern begründeten ihre Furcht vor einem Unfall gerade an dieser Stelle mit einem schweren Unfall, bei dem ein Autofahrer von der Straße abgekommen und auf dem Fußweg den Hausmeister des CVJM-Heims bei Laubentfernungsarbeiten erfasst und so schwer verletzt habe, dass er seinen Verletzungen erlegen sei. Der Winter mit Schnee und Glatteis stehe vor der Tür. Ganz schnell könnten Autofahrer von der Straße abkommen und die Kinder im Haltestellenbereich erfassen, da diese völlig ungeschützt seien. Helge Zychlinski und seine Fraktionskollegen Peter Reuter, seines Zeichens auch Ortsbürgermeister in Abbensen, Negenborn, Duden-Rodenbostel, und Rebecca Schamber konnten die Argumentation und die Befürchtungen der Eltern gut nachvollziehen und versprachen, sich engagiert dafür einzusetzen, dass etwas unternommen werde. Sie wollen jetzt abklären, welche Maßnahmen wären nötig, um die Sicherheit zu erhöhen, wann ist der Umbau mit Hochborden geplant, welche Haltestellen sind noch betroffen.
„In Abbensen muss auf jeden Fall etwas unternommen werden, damit die Eltern ihre Kinder wieder beruhigt mit dem Bus fahren lassen können“, bekräftigte Helge Zychlinski. Dass es auf der Seite in Fahrtrichtung Helstorf keine Beleuchtung gebe, komme noch erschwerend hinzu.