Spielzeug-Ausstellung geplant

Wer hat zu Hause altes Spielzeug wie dieses hier, das er dem Richard-Brandt-Museum für eine Ausstellung zur Verfügung stellen kann? Foto: A. Wiese

Wer kann dem Museum Exponate zur Verfügung stellen?

Bissendorf (awi). Von wegen verstaubt und trocken: Im Heimatmuseum in Bissendorf tut sich was. Nicht nur, dass es in den Herbstferien Mitmachaktionen für Kinder geben wird, jetzt planen Mitglieder des Freundeskreises des Richard-Brandt-Museums auch eine Spielzeug-Sonderausstellung im Museum. Das historische Spielzeug soll während der Advents- und Weihnachtszeit zu sehen sein. Aber es fehlen noch Exponate. Dazu wird interessantes Spielzeug aus der sogenannten Vor-Plastikzeit gesucht. Brigitte Dörfler und Marga Hetzel vom Freundeskreis, die Museumsleiter Karl-Hans Konert bei der Vorbereitung der Sonder-Ausstellung unterstützen, starten jetzt einen Aufruf an die Bevölkerung: Wer ist bereit – natürlich nur leihweise – Spielzeuge aus Familienbeständen zur Verfügung zu stellen. Brigitte Dörfler und Marga Hetzel denken da zum Beispiel an alte Puppen, Blech- und Holzspielzeug oder Puppenstuben aus dem Zeitraum bis in die 50er Jahre – gerne auch von den Eltern oder Großeltern, das vielleicht sogar früher selbst angefertigt wurde. Wer dem Museum etwas leihen kann oder weitere Informationen benötigt, kann sich bei Brigitte Dörfler unter Telefon (0 51 30)
6 06 83 oder bei Marga Hetzel unter Telefon (0 51 30) 6 02 16 melden. Die Aktion ist ein Zeichen für den neuen Wind, der seit der Übergabe der Museumsleitung von Gerhard Kutzner an Karl-Hans Konert weht. Ein Team aus Mitarbeitern der Bücherei, Gästeführerinnen und Interessierten kümmert sich jetzt um das Museum im Obergeschoss des Büchereigebäudes und im Kavaliershaus. Feste Öffnungszeiten gibt es allerdings auch weiterhin erst einmal nicht. Wer Interesse an einer Führung hat – egal ob Einzelperson oder Gruppe – meldet sich in der Bücherei unter Telefon 71 68 oder direkt bei Karl-Hans Konert an.