Spitzenqualität für Wurst bescheinigt

Fleischermeister Lars Grimsehl mit seinen als hervorragend bewerteten Wurstprodukten Rinderwurst, frische Zwiebelwurst und Brelinger Bratwurst. Foto: A. Wiese

Fleischermeister Lars Grimsehl bleibt auch im Dioxinskandal gelassen

Brelingen (awi). Gefreut hat sich Fleischermeister Lars Grimsehl über den Bescheid des Labors für Bakteriologie und Lebensmittelhygiene über die Spitzenqualität der ihm Rahmen einer freiwilligen Selbstkontrolle vorgelegten Wurstprodukte, aber überrascht hat es ihn nicht. Legt er doch für die Qualität seiner Produkte und der von ihm geschlachteten Tiere sprichwörtlich die Hand ins Feuer. Und so hat das Labor der Brelinger Bratwurst, der Rinderwurst und der frischen Zwiebelmettwurst aus Grimsehlscher Produktion nach „grobsinnlicher und sensorischer Untersuchung“ das „produkttypische Bild“ und einwandfreie chemische Werte bescheinigt. Jedes Jahr lässt Grimsehl im Rahmen der freiwilligen Selbstkontrolle andere Produkte überprüfen. „Um das eingetragene Qualitätszeichen F für Fleischerfachgeschäft führen zu dürfen, müssen laut EU-Verordnung ohnehin regelmäßig Proben eingereicht werden“, so Grimsehl. Dennoch lasse der Betrieb seit 20 Jahren zusätzlich weitere Produkte untersuchen und freue sich über die ausgehändigten Urkunden.
Gelassen bleibt der Brelinger Fleischermeister auch im aktuellen Dioxinskandal: „Ich beziehe die Schweine und Rinder, die ich schlachte, direkt aus der Wedemark von Landwirten, die ihr Futter selbst anbauen und mit den in den Medien genannten Zulieferbetrieben definitiv keinerlei Verbindung haben.“ Unverkennbar registriert hat Grimsehl eine gestiegene Nachfrage auch in seinem Geschäft seit Beginn des Dioxinskandals. Oft werde das persönliche Gespräch gesucht und gefragt, woher Schweine, Rinder oder Eier bezogen würden. „Unsere Eier kommen vom Eierhof in Helstorf, das Geflügelfleisch von kontrollierten Betrieben mit garantiert einwandfreier Fütterung“, betont Grimsehl.