„Sporthalle kommt nach Schulbau“

SPD-Gemeinderatsfraktion will Sportring Wedemark stärken

Wedemark. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Vertretern des Sportrings Wedemark und dem Fraktionsvorstand der SPD Wedemark betonten sowohl der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Benk wie auch der 1. Vorsitzende des Sportrings Wedemark, Joachim Brandt, die Notwendigkeit einer Sportentwicklungsplanung für die Wedemark. Benk: „Die SPD Ratsfraktion sieht hier den Sportring Wedemark als wichtigsten Partner bei der Beratung der politischen Gremien an. Dies kann nur auf der Basis einer intensiven Zusammenarbeit erfolgen.“ Angesichts knapper Finanzen sowohl bei der Gemeinde Wedemark wie auch bei Wedemärker Sportvereinen kommt der Sportentwicklungsplanung eine besondere Bedeutung zu. Erste Ansätze, wie die Beratung über eine weitere Schulsporthalle in der Wedemark, wurden, nach kurzen Irritationen auf Seiten des Sportrings, erneut aufgenommen. Von Seiten der SPD Ratsfraktion betonten der Fraktionsvorsitzende Jürgen Benk und der schul-und sportpolitische Sprecher Helge Zychlinski, dass der Bau einer weiteren Schulsporthalle in jedem Fall erfolge, aber aufgrund der Großbaustelle am Schulzentrum erst nach Fertigstellung des neuen Schulzentrums und der Außenanlagen verwirklicht werden könne. Benk geht davon aus, dass die Planungen im Jahr 2011 vertieft und der Bau im Jahr 2012 begonnen werden kann. Der Sportring Wedemark mit dem 1. Vorsitzenden Joachim Brandt und dem 1. Stellvertretenden Vorsitzenden Wilfried Busche waren über diese klaren Aussagen erfreut und boten ihrerseits an, die bereits im Jahr 2009 begonnen Gespräche mit der SPD-Ratsfraktion fortzusetzen. Unabhängig vom Neubau einer weiteren Schulsporthalle wurden von Sportring und SPD-Ratsfraktion weitere Probleme angesprochen. So sollen die allgemein als unbefriedigend angesehenen Hallennutzungszeiten untersucht und neuen Lösungen zugeführt werden. Angesichts der Tatsache, dass die Gemeinde Wedemark durch das Ganztagsschulangebot Hallenzeiten bis 17 Uhr beansprucht und dadurch die Vereine ihre Zeiten nach hinten rausschieben mussten, ist die Frage der Hallennutzung von besonderer Bedeutung für alle Vereine, die Hallensport betreiben. Hier sehen sowohl der Sportring Wedemark wie auch die SPD-Fraktion die Notwendigkeit einer Neuregelung und Optimierung, die nur über eine koordinierende Funktion wie die des Sportrings Wedemark gelingen kann. Aber auch kostenträchtige Nebenaspekte der Hallennutzung wie Energieverbrauch, Auf- und Abschließen durch Personal der Gemeindeverwaltung und Teilnehmerzahlen einzelner Sportarten im Verhältnis zu Hallengrößen, Hallenteilbarkeit und Energiekosten waren Gegenstand des gemeinsames Gesprächs. Die Beratungen der Anträge der Sportvereine im Rahmen der Sportfördermitteln sollen zukünftig intensiver mit dem Sportring Wedemark vor den Haushaltsberatungen erfolgen, soweit dies aufgrund der Antragstellung möglich ist. Abschließend stellten beide Seiten befriedigt fest, dass das Gespräch Irritationen beseitigt und eine gute Perspektive für den Sport in der Wedemark eröffnet habe.