Sportringchef setzt auf das Gespräch

Wedemark (awi). Die Verschiebung des Neubaus der für Schul- und Vereinssport benötigten Turnhalle und das weitere Vorgehen der Vereine beziehungsweise des Sportrings werden im Mittelpunkt eines Gesprächs von Sportringvorstand und den Vorständen der Mehrsparten- und Tennisvereine in der Wedemark am nächsten Mittwoch in Bissendorf stehen. Das erklärten Sportringvorsitzender Joachim Brandt und sein Stellvertreter Wilfried Busche am Donnerstagabend in einem Pressegespräch. Brandt machte keinen Hehl daraus, dass er über die „ausweichende Antwort“ von Bürgermeister Tjark Bartels auf seine konkrete Fragen, ob die Halle nun nach Fertigstellung des Schulzentrums gebaut werde oder nicht, noch immer verärgert ist.
Er erklärte jedoch auch, dass er aus dem Ministerium die Antwort erhalten habe, dass die Verwendung der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II, die von der Gemeinde für den Sporthallenbau beantragt und vom Ministerium bewilligt worden waren, für den Schulneubau in Ordnung wären. Wie der Bürgermeister in der Ratssitzung ausgeführt hatte, müssten die 800.000 Euro für „Schulinfrastrukturmaßnahmen“ verwendet werden. Und darunter falle der Neubau des Schulzentrums.
„Am Mittwoch wollen wir mit den Vereinen die weitere Marschrichtung abstimmen. Wir hätten uns als Sportring nicht so weit aus dem Fenster gelehnt und mit einem Architekten getroffen, wenn wir früher in die Pläne der Verwaltung eingeweiht gewesen wären“, so Brandt.