Thomas Müller für sechs Jahre gewählt

Geehrte und Beförderte der Feuerwehr Gailhof: (von links) stellvertretender Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer, Ortsbrandmeister Heinz Mohlfeld, Andreas Franz, Ann-Kathrin Scheu, Hans-Georg Plumhoff, Laura Schmidt, stellvertretender Ortsbrandmeister Thomas Müller und Abschnittsleiter Horst Holderith. Foto: A. Wiese

Die Feuerwehr Gailhof bestätigt ihren stellvertretenden Ortsbrandmeister im Amt

Gailhof (awi). Die Freiwillige Feuerwehr Gailhof ist eine kleine Wehr mit 16 Aktiven, 14 Jugendlichen und 59 fördernden Mitgliedern, doch sie ist eine sehr harmonische und ambitionierte Wehr. 1.228 Gesamtstunden allein der Aktiven, davon 24 Stunden bei Einsätze und 600 Stunden Ausbildung bei rund 30 Diensten zeugen von Disziplin und Spaß an der Aufgabe. Neunmal rückten die Gailhofer 2014 aus, berichtete Ortsbrandmeister Heinz Mohlfeld: fünfmal zu Brandeinsätzen und viermal zu Hilfeleistungen. Da musste unter anderem eine Diesellache abgestreut, ein Baum gefällt, ein Kfz-Motorbrand gelöscht und nach einem Unfall im Forst Rundshorn zwei Verletzte geborgen werden. Und ebenso routiniert wie sie diese Aufgaben erledigen, bestätigten die Gailhofer Feuerwehrkameraden auch ihren stellvertretenden Ortsbrandmeister Thomas Müller einstimmig im Amt. Der schmunzelte, er sei das Jasagen ja noch von seiner Hochzeit im letzten Jahr her gewohnt und nahm das Amt gerne für weitere sechs Jahre an. Dann müssten sich die Kameraden aber nach Nachwuchs umsehen, weil er die Altersgrenze erreiche, kündigte Müller an. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer und Abschnittsleiter Horst Holderith zeichneten den früheren Ortsbrandmeister und Alterskameraden Hans-Georg Plumhoff für 50-jährige Mitgliedschaft aus und ernannten Ann-Kathrin Scheu und Laura Schmidt zu Feuerwehrfrauen sowie Andreas Franz zum Feuerwehrmann. Lehrgänge haben in 2014 Christine Göing (Truppführer) und Andreas Franz (Funklehrgang) belegt. Die Feuerwehrkameraden beteiligten sich am Bowling Cup, am Schützenumzug und einer ELO-Übung. Sie unternahmen eine Kameradschaftsfahrt nach Hamburg, trafen sich zur Hydrantenpflege und anschließendem Boßeln, zum Laternenumzug und einem besinnlichen Jahresausklang. Neu beschafft wurden Warnleuchten, ein Verbandsrucksack und eine Auffangmulde für Flüssigkeit. Ortsbrandmeister Heinz Mohlfeld sprach seinen Kameraden ein ganz besonderes Lob aus: „Es macht Spaß, zu Euch zum Dienst zu kommen und die Dienste sind immer gut vorbereitet.“ Jugendwartin Christine Göing nannte einen Mitgliederstand von sechs Mädchen und acht Jungen und bedankte sich für die sehr gute Unterstützung. Die Beteiligung an den Mittwoch-Diensten sei mit fast 100 Prozent ausgesprochen gut. Die Jugendfeuerwehr war im Zeltlager in Mellendorf und in dem der Region in Neustadt. Der MTW, den sie jetzt zur Verfügung habe, sei eine sehr große Unterstützung. Fünf Teilnehmer legten die Jugendflamme I, zwei weitere die Jugendflamme II ab. Die Jugendwehr freut sich wie die aktive Wehr schon jetzt auf das Tannenbaumverbrennen im nächsten Jahr, denn die Premiere in diesem Jahr war ein voller Erfolg in Gailhof. Heinz Mohlfeld lobte die aktive Jugendwehr und meinte besorgt, diese wären vielleicht schon aktiver als die aktive Wehr selbst. Der Sicherheitsbeauftragte hatte keine Unfälle zu vermelden, der Atemschutzgerätewart nannte sechs einsatzbereite AGT-Träger, das ist viel für so eine kleine Wehr. Die Atemschutzgeräteträger planen in diesem Jahr – möglichst zusammen mit Wennebostel und vielleicht noch Kameraden einer anderen Wehr – in die Atemschutzstrecke nach Salzgitter zu fahren. Diese ist einem Bergstock nachempfunden und eine sehr gute Übungsstrecke. Für die Alterskameraden meldete Sprecher Hans-Georg Plumhoff viele Dienste zusammen mit den Aktiven, Ausflüge nach Hamburg, zum Boßeln und zum Eiststockschießen, von wo sie zwar als Letztplatzierte, aber als Sieger der Herzen mit Marzipanherzen nach Hause kamen. Er betonte den tollen Zusammenhalt und den Spaß, den die Kameraden beim Weihnachtsbaumaufstellen hatten. Diese Aktion soll wiederholt werden. Die Kameraden standen bei der Hochzeit des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Thomas Müller Spalier und beteiligten sich an der Pflege des Gerätehauses. Grußworte sprachen Ortsbürgermeisterin Christa Goldau, der Feuerschutzausschussvorsitzende Jürgen Benk, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer und Abschnittsleiter Horst Holderith.