Trafoturm bietet Brut- und Nistplätze

Mitglieder des NABU-Wedemark, Negenborner Bürger und Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover freuen sich über das NABU-Logo und die Infotafel am ausgedienten Trafoturm. Foto: B. Stache

NABU installiert Infotafel, eigenes Logo und eine übergroße Blattlaus

Negenborn (st). Am Montagnachmittag herrschte große Betriebsamkeit am ausgedienten Trafoturm in Negenborn. Der Naturschutzbund Wedemark (NABU) hatte zahlreiche Gäste, darunter Ortsbürgermeister Peter Reuter, zum Anbringen des NABU-Logos und einer Infotafel am Turm eingeladen. Eine überdimensionierte Laus vom Gemeindehaus in Bissendorf war zuvor schon an einer Außenwand des neun Meter hohen Gebäudes installiert worden. Der NABU Wedemark hat an und in dem Turm Brut- und Nistplätze für Vögel und Fledermäuse geschaffen. „Ganz oben am Turm befinden sich zehn Nistkästen für Mauersegler“, erklärte Ursula Schwertmann, Umweltschutzbeauftragte der Gemeinde Wedemark. Unterdessen brachte Ehemann Detlef, unterstützt von Heinz Linne, den weithin sichtbaren NABU-Schriftzug am Gebäude an. Im oberen Stockwerk haben fleißige Helfer eine Eulenstube sowie ein Quartier für den Turmfalken eingerichtet. An anderer Stelle im Turm wurde Platz für Fledermäuse geschaffen. Zwölf Nistkästen warten in mittlerer Höhe auf Mehlschwalben als zukünftige Bewohner. NABU-Mitglied und Trafoturm-Projektleiter Detlef Schwertmann hatte federführend den Förderantrag für das Gesamtprojekt gestellt. Von der Region Hannover wurden dem Nabu-Wedemark entsprechende Fördermittel zur Verfügung gestellt. Daraufhin konnte der Trafoturm in einer Gemeinschaftsaktion von NABU-Mitgliedern und Negenborner Bürgern fertig gestellt werden. Vom Ergebnis konnten sich am Montag die Gäste überzeugen, die der Einladung zur Turmbesteigung gefolgt waren – darunter Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover.