Training für die Versorgung von Verletzten

Teamarbeit bei Fortbildung zur Traumaversorgung

Schwarmstedt. Als zweite Fortbildungsveranstaltung haben die Johanniter des Ortsverbandes Aller-Leine jetzt gemeinsam mit Feuerwehren, Rettungsdienstorganisationen und ortsansässigen Firmen die eintägige Qualifizierung „Traumaversorgung im Heidekreis - zwischen Theorie und Praxis“ durchgeführt. Die Dozenten der Johanniter-Unfall-Hilfe, Manuel Geuen und Michael Grunwald, unterrichteten 32 hochmotivierte Teilnehmer von den Feuerwehren aus Bad Fallingbostel und Schwarmstedt, aus den Rettungswachen Celle, Rethem und Schwarmstedt sowie von der Schnell-Einsatz-Gruppe und der Realistischen Unfalldarstellung der Johanniter. „Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Notfallmedizin und die Möglichkeiten der technischen Rettung können jedem in Not geratenen Bürger nützen, um die bestmögliche Versorgung am Unfallort zu bekommen“, so Michael Grunwald, Zugführer und Mitinitiator der übergreifenden Fortbildungsreihe. Das Besondere an diesen gemeinsamen Fortbildungen ist, dass die darin geschulten Teilnehmer in hilfsorganisationsübergreifenden Teams einen Algorithmus gemäß wissenschaftlichen Leitlinien erlernen. „Nur mit einem solchen Training ist unter großem Stress, bei komplexen Ursachen und unter widrigen Bedingungen eine erfolgreiche Versorgung von Schwerstverletzten realisierbar“, so Manuel Geuen, Dozent und ebenfalls Mitinitiator der Veranstaltung. Durch die Kooperation mit der Firma ARS WW Wiebe in Schwarmstedt und professionellen Verletztendarstellern konnte die Praxis realitätsnah simuliert, geübt und durchgeführt werden. Im Frühjahr wird die Fortbildungsreihe mit einer dritten Veranstaltung fortgesetzt.