Verkehrserziehung im Kindergarten Domino

Kontaktbeamter Andreas Kremrich vom Polizeikommissariat Mellendorf demonstriert bei der Verkehrserziehung im Kindergarten Domino eine schusssichere Weste. Foto: B. Stache

Kontaktbeamter Andreas Kremrich übt mit der Pfiffikus-Gruppe

Mellendorf (st). „Die Kinder nehmen alle sehr motiviert an der Verkehrserziehung teil und freuen sich immer schon auf den Kontaktbeamten der Polizei Andreas Kremrich“, erklärte Petra Bormann, Gruppenleiterin einer Integrationsgruppe im Mellendorfer Kindergarten Domino. Gemeinsam mit Gamze Coban organisiert sie das Verkehrsprojekt in der Einrichtung für Kinder mit und ohne Behinderung. Träger dieses Kindergartens ist die GBA-Langenhagen, Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit mbH. „Domino“ führt das Verkehrsprojekt einmal im Jahr für die Vorschulkinder der Pfiffikus-Gruppe durch. „Daran nehmen auch Kinder im Vorschulalter aus den heilpädagogischen Gruppen teil“, so Petra Bormann. Polizeikommissar Andreas Kremrich ist unter anderem für die Verkehrserziehung in Kindergärten zuständig. Am Montagvormittag hatte er die Domino-Kindergruppe um sich geschart und ihr allerlei Wissenswertes über die Polizei und das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelt. „Mein Ziel ist es, dass die Kinder sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. Das soll die Eltern aber nicht davon befreien, selbst mit ihnen das richtige Verhalten auf der Straße zu üben“, machte der Kontaktbeamte deutlich. „Über die reine Verkehrserziehung hinaus möchte ich den Kindern bei diesen Unterrichten auch die möglichen Ängste vor der Polizei nehmen“, fügte er an. Und so erleben die jungen Teilnehmer die Verkehrserziehung in der Theorie und Praxis, wenn sie beispielsweise Ausrüstungsgegenstände des Polizeibeamten anfassen dürfen, darunter auch eine schusssichere Weste. „Wir führen mit den Kindern auch eigene Verkehrserziehung durch. So üben wir unter anderem das Überqueren von Straßen und lernen Verkehrsschilder kennen, um sie fit für den Straßenverkehr zu machen, damit sie ihren zukünftigen Schulweg sicher bewältigen können“, berichtete Gruppenleiterin Petra Bormann. „Alles unter dem Motto: Sicherheit im Straßenverkehr.“