Verkehrshelfer an den weiterführenden Schulen

Die ausgebildeten Verkehrshelfer beginnen nach den Ferien mit ihrer Arbeit. Foto. V. Lubbe

Nach den Herbstferien kommen die ausgebildeten Schüler zum Einsatz

Wedemark (vl). Viele Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder, die jeden Tag alleine zur Schule gehen müssen und dabei mit der alltäglichen Verkehrswelt konfrontiert werden. In Bissendorf gab es jetzt schon längere Zeit die Elternlotsen, die die Kinder sicher auf die andere Straßenseite gebracht haben ohne das sie in einen Unfall verwickelt wurde oder etwas Schlimmeres passiert ist.
Diese Idee fand fruchtbaren Boden bei der Kontaktbeamtin Silke Gottschalk aus Mellendorf und Verkehrssicherheitsbeamten Uwe Bollbach aus Burgdorf. In Kooperation mit den Schulleitern des Schulzentrums, Karen Rotter und Swantje Klapper, fanden sich auch schnell interessierte Schüler, aus den Jahrgängen 9 bis 10, denen es wichtig ist, für Sicherheit zu sorgen. Insgesamt waren es 27 Schüler, die sich beworben haben und noch eine schriftliche Prüfung absolvieren mussten. Mit vier mal zwei Unterrichtsstunden mit 45 Minuten wurden die zukünftigen Lotsen in verschiedenen Gebieten geschult. Unter anderem wurden die Regeln der Straßenverkehrsordnung und die Verhaltensweisen von verschiedenen Altersgruppen im Straßenverkehr erläutert. Neben der Theorie gab es auch eine praktische Einheit. Die Schüler befassten sich am Busbahnhof, vor dem Schulzentrum, mit dem Bremsweg der Busse und den Verhaltensweisen von Schülern. Nach den Herbstferien werden dann die Verkehrshelfer ihre ersten „Einsätze“ absolvieren. Vieles was in den theoretischen Einheiten gelehrt wurde, findet dann den Bezug zur Praxis. Es wird sich wahrscheinlich auch noch die eine oder andere Frage ergeben, die aber durch die Betreuung beantwortet wird. In Teams aus vier Personen werden sich die Schüler an der Straße „Am Langen Felde“ und „Am Sande“ positionieren. Gerade vor der Grundschule ist viel Verkehr vorhanden und viele Grundschüler müssen sicher auf die andere Straßenseite kommen. Wenn in Zukunft noch mehr Verkehrshelfer hinzukommen, werden sie sich auch am „Hellendorfer Kirchweg“, vor dem Schulzentrum hinstellen. Ausgerüstet sind die Helfer mit nicht zu übersehenen Westen, Cappies und „Kellen“. Jeder Schüler, der interessiert ist, hat die Möglichkeit sich zum Verkehrshelfer zu bewerben.