Verwaltung lehnt Pferdesteuer ab

Anregung eines Bürgers wird Rat vorgelegt

Wedemark. Die Anregungen eines Bürgers der Wedemark zur Einführung einer Tiersteuer auf Pferde und Katzen lehnt die Verwaltung der Gemeinde Wedemark ab. „Eine Perde- und Katzensteuer einzuführen ist nicht sinnvoll“, stellt Bürgermeister Helge Zychlinski unmissverständlich fest. Der Vorschlag wird dem Rat vorgelegt, der entscheiden muss, ob und wie er sich zu dem Antrag verhält.
Schon im Jahr 2012 hatte sich der Bürger mit einem ähnlichen Vorschlag an die Verwaltung gewandt, aber auch zu diesem Zeitpunkt eine negative Antwort erhalten. Die Verwaltung wird den erneuten Vorschlag zwar gemäß § 34 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) als Anregung eines Bürgers in den Rat einbringen, aber eine Nichtbefassung empfehlen.
„Wir wollen in einer vom Reitsport geprägten Gemeinde sicher keine Pferdesteuer einführen. Damit würde man vielen Menschen das Halten eines Pferdes unmöglich machen. Und für die Einführung einer Katzensteuer fehlt jegliche Rechtfertigung“, so Bürgermeister Zychlinski.
Einen Hinweis an die Tierhalter will Helge Zychlinski aber noch loswerden: „Wenn der öffentliche Straßenraum durch Tiere verschmutzt wird, sind die Halter oder Verursacher verpflichtet diese Verschmutzung zu beseitigen. Das gilt auch für Reiter.“