Voller Erfolg für die Premiere des neuen Theaterstücks

Der Witwer Thomas Maddison (Henning Binaschek) möchte nach 30 Jahren Provinz in London einmal ordentlich auf die Pauke hauen. Foto:F.Krebs

Die Lindwedeler Theatergruppe "Lampenfieber" präsentierte das Stück "der lustige Witwer"

Lindwedel (fk). „Vorhang auf und Bühne frei“, hieß es am Sonnabend bei der Premiere des Theaterstücks „Der lustige Witwer“, nach der Fernsehserie „Tom, Dick und Harriet“ von Johnnie Mortimer und Brian Cooke und ins deutsche übersetzt von Wolfgang Spier. Der frischgebackene Witwer Thomas Maddison, gespielt von Henning Binaschek, möchte nach 30 Jahren aus „Winkle Bay“ – einem Nest in der tiefsten Provinz herauskommen und nistete sich bei seinem Sohn samt Schwiegertochter „für eine kurze Zeit“ bis zur Testamentseröffnung ein. Der junge Richard Maddison, gespielt von Michael Strobach, arbeitet in einer Werbebranche und sucht ein passendes Model für ein neues Kosmetikprodukt. Doch das stellt sich als alles andere als einfach heraus, denn Thomas Maddison lässt keine Gelegenheit aus, um sich in der unbekannten Großstadt zu amüsieren und setzt seinen ganzen Charme und seine erwartete Erbschaft ein, um neue Damenbekanntschaften zu machen. Dabei lässt er keine Möglichkeit auf einen guten Schluck aus. Wie von Schwiegertochter Harriet Maddison, gespielt von Daniela Minke, richtig vermutet, möchte er nun einiges nachholen und in der Großstadt London mal richtig auf die Pauke hauen. Als sich Thomas Maddisons erste Bekanntschaft Sharon Duckworth, gespielt von Astrid Hölscher, geradezu als perfekt für den Werbeauftrag von Richard entpuppte und Thomas Maddison eine Verlobung mit Elaine Baker, gespielt von Elke Kitzelmann, einging, welche nur auf sein erwartetes Erbe aus war, nahm das Übel seinen Lauf. Bereits im August wurde mit viel Motivation angefangen für das Stück zu proben. „Wir haben damit begonnen den Text einfach immer wieder zu lesen“, berichtete Angela Schleufe, welche neben Marlies Deutsch Regie führte. Geprobt wurde das Theaterstück ohne Bühne im Sportheim. Zur Premiere am Sonnabend kamen 130 Besucher und am Sonntag schauten sich 180 Zuschauer das Stück an. Für den nächsten Sonntag sind die 200 Karten bereits vergriffen, doch für Sonnabend sind noch vereinzelt Karten verfügbar. Um Frisuren und Maske kümmerten sich Susanne Deike, Marina Pradel und Petra Kolodzey. Für die Technik waren Philip Sterrenberg, Jan Krohm, Björn Böhnke und David Messow zuständig. Harald Schleufe zog den Bühnenvorhang auf und zu. Alfred Deutsch und sein Team kümmerten sich um das Bühnenbild. Am Ende des Stückes gab es einen riesen Applaus für die Darsteller. „Das Stück war ganz toll präsentiert, die Darsteller spielten sehr impulsiv“, schwärmte Besucherin Petra Henning aus der Theatergruppe Wedemark. Die Theatergruppe Lampenfieber freut sich auch am Wochenende auf zahlreiche Besucher.