Volles Haus bei den Ringes

Mellendorfs Ortsbürgermeister Rudi Ringe und seine Frau begrüßen die Alterskameraden der Feuerwehr zu Leberkäse und Kartoffelsalat in ihrem Garten. Foto: S. Birkner

Alterskameraden wird Dank gezollt

Mellendorf (sb). Viel los im Garten der Eheleute Ringe: Elf hungrige Alterskameraden der Mellendorfer Feuerwehr besuchten Rudi und __ Ringe am vergangenen Donnerstagabend in ihrem Haus im Anemonenweg. Der Grund für diesen Besuch ist schnell erklärt. Rudi Ringe, dem das Wohl Mellendorfs als Ortsbürgermeister bekanntermaßen am Herzen liegt, zollte den Alterskameraden mit einem Abendessen in seinem Garten seine Dankbarkeit für deren vorherige Arbeit, die routinemäßige Überprüfung von Hydranten.
„Ich habe den Kameraden bereits auf der Feuerwehr-Jahreshauptversammlung 2008 zugesichert, dass sie nach einer Hydrantenüberprüfung Kartoffelsalat und Leberkäse bei mir bekommen“, meinte Ringe am Rande des Treffens in der vergangenen Woche und löste dieses versprechen nun ein.
Die Feuerwehr ihrerseits freute sich natürlich über die Einladung zu Ringe. Ihr einhelliges Urteil: Es sei toll, einen Bürgermeister zu haben, dem das Wohl der Dorfgemeinschaft derart am Herzen liege. Im Garten der Ringes ermöglichte es das Ehepaar Ringe also, in gemütlicher und freundschaftlicher Atmosphäre ein Bier zu trinken und den Leberkäse zu genießen. Rolf Hanebuth, langjähriger Sprecher der Alterskameraden (inzwischen von Herman Homeier abgelöst), erklärte, dass die Hydrantenüberprüfung für die Feuerwehr-Senioren eine Selbstverständlichkeit darstelle. „Schließlich besteht eine unserer Hauptaufgaben darin, die aktiven Feuerwehrleute zu entlasten, und nichts anderen tun wir mit mit unserem Beitrag zur alljährlichen Überprüfung“, meinte er. In Mellendorf gebe es, erzählte Hanebuth, rund 300 bis 350 Hydranten. „Das ist natürlich eine Menge, wenn jeder einzelne auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden muss“, erklärte Hanebuth. Man müsse auf viele verschiedene Dinge achten, wenn ein Hydrant überprüft wird, und daraus resultiere eine hohe Zeitintensität. „Einen ganzen Tag lang waren wir unterwegs und haben nicht mehr als 70 Zugangsmöglichkeiten zu Löschwasser überprüft“, berichtete Hanebuth.
Wenn mit einem Hydrant nicht alles in Ordnung ist, wird dies gleich den aktiven Kameraden gemeldet. Diese geben die Information an den zuständigen Wasserverband weiter, welche den Schaden unverzüglich beheben dürfte.