Von der Lehre bis zum Ruhestand

Mit vielen Präsenten wurde Siegfried Heibutzki (r.) nach 49 Jahren an ein und demselben Standort von den Kollegen des Autohauses KAHLE und Standortleiter Felix Langhorst (l.) in den Ruhestand verabschiedet.

Siegfried Heibutzki nach 49 Jahren vom Autohaus KAHLE verabschiedet

Elze/Lindwedel (awi). Jetzt hat er endlich Zeit sein Haus zu renovieren, aber ob es ihm so leicht fällt, morgens nicht mehr den gewohnten Weg von Lindwedel ins Autohaus nach Elze-Bennemühlen anzutreten, da sind sich die Kollegen von der Werkstatt des Autohauses KAHLE noch nicht so sicher. Immerhin hat Kfz-Mechaniker-Geselle Siegfried Heibutzki 49 Jahre in dieser Werkstatt gearbeitet. In der VW-Kundendienstwerkstatt Stille begann Heilbutzki am 1. April 1965 seine Lehre, blieb als Geselle und wechselte später zum Autohaus KAHLE über. Jetzt profitiert er als erster unter den Kollegen von der neuen Rentenregelung und konnte mit 45 Beitragsjahren zum 1. Juli in den Ruhestand gehen. Sonst hätte er noch bis zu seinem 65. Geburtstag im September warten müssen. Die Kollegen und Standortleiter Felix Langhorst verabschiedeten Siegfried Heibutzki am Montag mit drei verschiedenen Präsentkörben, prall gefüllt mit Leckereien, mit einem Hornbach-Gutschein (zweckgebunden für die geplante Hausrenovierung) und einem Fußballtrikot, auf dem sie alle unterschrieben haben. Allzuviele Anekdoten gibt es von dem ruhigen, immer pflichtbewussten Gesellen nicht zu erzählen, „nur dass er sich immer freute, wenn er mal ein älteres Auto in die Werkstatt bekam, zum Beispiel einen Käfer“, schmunzelt Felix Langhorst.