Vorösterlicher Lämmersegen

Margret Brötz (links) und Linda Deutsch präsentieren zusammen mit einem Mutterschaft die beiden bis Donnerstag geborenen Zwillingspärchen der Schwarzkopfschafe. Foto: A. Wiese

Zwei Zwillingspärchen bei Familie Brötz

Elze (awi). Ostern kann kommen. Die Lämmer sind da. Obwohl das Osterfest in diesem Jahr so früh liegt, hatten es zumindest zwei der Schwarzkopfschafe von Familie Brötz in Elze geschafft, ihre Zwillinge noch rechtzeitig bis Redaktionsschluss zur Welt zu bringen: zwei schwarze Böckchen und zwei graue Schafmädchen, die auf dem Foto oben von Margret Brötz (links) und dem „guten Geist“ der Familie, Linda Deutsch, gehalten werden. Zumindest ein Mutterschaf hat es sich aber nicht nehmen lassen, daneben Wache zu stehen. Wer weiß, ob man diesen Fotografen trauen kann, scheint es sich zu sagen. Zur Zeit des Fototermins warteten Uwe und Margret Brötz stündlich auf weiteren Nachwuchs in ihrem historischen Schafstall an der Wasserwerkstraße in Elze. Denn alle fünf Schafe waren im Herbst gedeckt worden. Seit mehr als zehn Jahren ist es gute Tradition, dass das ECHO seinen Lesern meldet, wenn die Saison in der Schafkinderstube auf Brötzens Fachwerkhof eröffnet ist. So haben die Elzer und natürlich auch alle anderen interessierten Wedemärker mit oder ohne kleine Kinder doch ein tolles Ziel für ihren Osterspaziergang, denn Margret und Uwe Brötz freuen sich jedes Mal über „Schaulustige“ an der Schafwiese. Nur das Füttern der Tiere ist selbstverständlich nicht erwünscht. Sie werden von den erfahrenen Schafzüchtern bestens versorgt und alles andere würde ein Gesundheitsrisiko für die empfindlichen Tiere bedeuten. Dass die Schafe, die alle bei dem Ehepaar Brötz geboren sind und quasi als Familienmitglieder betrachtet werden, keine Scheu vor Menschen haben und man – natürlich nur im Beisein von Margret und Uwe Brötz – die Lämmer sogar einmal streicheln kann, ist das i-Tüpfelchen an der Geschichte.