Vortrag über Bauerngärten, Cottagegardens, Potagers

Dr. Albrecht Ziburski in seinem neuen Vortrag „Bauerngärten, Cottagegardens, Potagers“ in modernster, hochauflösender digitaler Technik.
Langenhagen. Ein Bauerngarten. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Wir stellen uns Bilder von bunten Blumen, üppig wachsenden Gemüsereihen und alten Obstbäumen vor. Ordentlich gepflegt zwischen verwitterten Staketenzäunen, Rosenromantik in einfachen Buchsbaummustern. Solche Bauerngärten gehören zur ländlichen Idylle wie in die guten alten Zeiten.
Dr. Albrecht Ziburski erklärt in seinem Vortrag, wie wir zu unseren heute so sehr beliebten Bauerngärten gekommen sind. Wo die Vorbilder zu suchen sind. Englische Cottage Gärten und französische Küchengärten, die Potagers, spielen dabei ebenso eine Rolle wie unsere eigene ländliche Gartentradition.
In England haben sich die ländlichen Gärten zu üppigen Blumengärten, zu romantischen Cottage-Gärten entwickelt. Gertrude Jekyll hat diese Gärten um 1900 zu einer anerkannten Kunstform gemacht, und Vita Sackville West hat mit ihrem Garten in Sissinghurst den bis heute beliebtesten englischen Cottage Garten geschaffen. Ganz ähnlich sind um 1900 die Bauerngärten in Deutschland populär geworden. So lassen sich oft in unseren Bauerngärten heute eher die europäischen Gartenmoden des 20. Jahrhunderts erkennen als historische Traditionen.
Aber es gibt noch einige jahrhundertealte Bauerngärten, die als historische Vorbilder unschätzbar wertvoll sind. Albrecht Ziburski hat im Artland Gärten mit ganzen Alleen uralter Eibenfiguren entdeckt, die zu den spektakulärsten privaten Gartenanlagen gehören. Und im Norden Hollands sind es die Slingertuinen, die wohlhabende Bauern im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild der großen englischen Landschaftsgärten angelegt haben.
Diese überraschende Vielfalt der Bauerngärten zeigt Dr. Albrecht Ziburski in seinem neuen Vortrag „Bauerngärten, Cottagegardens, Potagers“ in modernster, hochauflösender digitaler Technik am Donnerstag, 13. Januar, um 19.30 Uhr in Langenhagen, in der Aula des Schulzentrums, Konrad-Adenauer-Straße 21 bis 23, auf einer bis zu acht Meter breiten Panoramaleinwand. Wie gewohnt, werden die Bilder dabei live kommentiert.