Wählergemeinschaft Wedemark Resse kommt

Andreas Ringat (von links), Gerald Judel, Jörg Woldenga, Robert Mühlbauer, Carsten Grotzke, Cord Holger Hecht und Henning Schwentker sehen der Gründung der Wählergemeinschaft Wedemark Resse mit großer Freude entgegen. Es fehlen Wilhelm Schwentker und Kai Tschentscher. Foto: B. Stache

WWR will zukünftig die politische Verantwortung in Resse übernehmen

Resse (st). Sie möchten etwas bewegen – ohne einengende Parteizwänge. Hierzu wollen neun Resser Bürger den Verein „Wählergemeinschaft Wedemark Resse“ gründen, um die WWR auf ihren politischen Weg zu bringen und damit die politische Verantwortung in Resse zu übernehmen. „Unser Ziel ist es, eine Alternative zu den etablierten Parteien in der Wedemark zu bilden, für die Bürger da zu sein und deren Wünsche direkt umzusetzen“, erklärte Jörg Woldenga bei einem Pressetermin Dienstagabend im Resseo, dem griechischen Spezialitätenrestaurant am Sportplatz in Resse. Zu den WWR-Gündungsmitgliedern gehören außerdem Andreas Ringat, Carsten Grotzke, Henning Schwentker, Wilhelm Schwentker, Robert Mühlbauer, Kai Tschentscher, Gerald Judel und Cord Holger Hecht. Ihr Vorbild sind die Resser Vereine, die sich zusammengetan und seither viel gemeinsam für das Zusammenleben in Resse erreicht haben. „Mit der Vereinsgründung bilden wir einen Dachverband, unter dem sich die einzelnen Mitglieder der WWR wiederfinden“, so Jörg Woldenga. „Einige unserer Mitglieder gehörten der CDU, SPD und FDP an, andere sind politisch interessiert, ohne Parteizugehörigkeit“, ergänzte er. Die öffentliche WWR-Gründungsveranstaltung ist für Donnerstag, 24. September, um 19.30 Uhr im Feuerwehrschulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Resse, Altes Dorf 3, geplant. Die WWR beabsichtigt, bei den Kommunalwahlen am 11. September 2016 sowohl für den Ortsrat als auch den Gemeinderat zu kandidieren. Ihre zukünftigen Aktivitäten sehen die Gründer der Wählergemeinschaft vor allem in den Bereichen Radwege, Dorfentwicklung Resse, Schulpolitik, Regionalverkehr, Vereinsunterstützung, Umwelt und SuedLink. Die Resonanz auf die WWR, die zur Resser Ortsratssitzung am 1. Juni diesen Jahres als Fraktion Woldenga/Tschentscher aus der Taufe gehoben wurde, sei sehr gut, berichtete Jörg Woldenga. „Es freut mich, dass einige dazugekommen sind, die sich von der Politik abgewandt hatten.“ Für Andreas Ringat steht ein politisches Ziel der Wählergemeinschaft Wedemark Resse ganz oben: „Unser Anliegen ist es, bei den kommenden Kommunalwahlen als WWR den Ortsbürgermeister zu stellen.“