WaterVention Festival startet in Runde 2

Beim DJ-Contest am Freitag im M1 wurde ordentlich abgehottet. Foto: S. Birkner

DJ-Casting am Freitag im M1 war eine runde Sache

Mellendorf. Nach den überaus positiven Reaktionen der Gäste und Presse für das WaterVention Festival 2011 starten die Veranstalter nun in die zweite Runde. Am 14. und 15. Juli gibt es dieses Jahr zwei Tage lang richtig was auf die Ohren. Mit Musikacts der Extraklasse sollen dieses Jahr die Gäste beide Tage richtig abfeiern. Dieses Jahr wird erstmalig auch ein Zeltplatz angeboten. Zeltplatztickets sind lediglich im Vorverkauf erhältlich. Zu einem Festival gehört natürlich auch Top Live Musik. Gerade hier hat das Team von WaterVention besonders viel Wert auf ein anständiges Rahmenprogramm gelegt. So spielen in der überdachten und damit wetterunabhängigen Eishalle des Freizeitparks diverse Rockbands. Erste Bestätigungen werden gerade eingeholt. Im Außenbereich reichen sich DJs aus der Electro/House Szene die Hände. Das gesamte Festivalgelände im Freizeitpark Mellendorf umfasst 37.000 Quadratmeter und verfügt über das Spaßbad mit riesiger Grünfläche, die überdachte Eishalle, und die Disco. Direkt vor dem Gelände ist die Bahnstadion und es sind genügend Parkplätze vorhanden. Das Schwimmbad kann während der gesamten Festivalzeit genutzt werden. Selbstverständlich ist die Nutzung im Eintrittspreis enthalten. Die aktuellen Infos über Bands und mehr sind jederzeit unter www.watervention.de aufzurufen. Damit es auch noch für jeden bezahlbar bleibt wurden die Ticketpreise im Vorverkauf extrem gesenkt. Das Samstags-Ticket kostet im Vorverkauf 20 Euro (an der Abendkasse 30 Euro), das Sonntags-Ticket kostet im Vorverkauf 15 Euro (an der Abendkasse 20 Euro). Für das Zweitages-Ticket werden im Vorverkauf 30 Euro, an der Abendkasse 50 Euro fällig, das Zweitages-Ticket mit Zeltplatz ist ausschließlich im Vorverkauf erhältlich und kostet 40 Euro. Und es gibt einen Frühbucherrabatt: Wer bis zum 1. Mai bucht oder eines der ersten 500 Tickets für zwei Tage kauft, zahlt dafür nur 25 Euro, mit Zelten 30 Euro. Dieser Rabatt ist allerdings nur bei Buchung über die Internetseite www.watervention.de erhältlich. Die Disco des Geländes ist nur in den Abendstunden geöffnet und erlaubt Gästen mit dem Zweitages-Tickets den Einlass. Die Disco ist an dem Abend nur für Festivalbesucher geöffnet. Das After Show Programm in der Disco rundet am Sonnabend das Programm bis in die frühen Morgenstunden ab. Insgesamt werden über 30 Bands und DJ´s an beiden Tagen auftreten, das entspricht einer Steigerung um mehr als 50 Prozent bei den Acts. Die Karten gibt es im Vorverkauf im Ice House in Mellendorf und in der ECHO-Geschäftsstelle in Bissendorf, Burgwedeler Straße 5.
Am letzten Freitag wurden die Wedemärker schon gut auf WaterVention eingestimmt: DJ Alex O. und das Duo „Kalle und Ralle aus Malle" werden auf dem diesjährigen WaterVention-Festival in Mellendorf spielen. Sie sind die Doppelsieger eines Vorentscheids, der am vergangenen Freitag in der Mellendorfer M1-Disco stattfand. Ihre Auftritte neben den ganz Großen der Electro- und Houseszene werden auf dem Festival rund um das Mellendorfer Spaßbad am 14. und 15. Juli zu sehen sein. Hinter dem Künstlernamen „Kalle und Ralle aus Malle“ verstecken zwei junge Männer aus Wolfsburg, deren Musik untrennbar von ihrem extravaganten Auftreten und ihrer Verbundenheit zur balearischen Partyinsel geprägt ist. Sie spielen House und Black Music und legen neben der Musik extrem viel Wert auf gute Stimmung unter den Tanzenden. Auch DJ Alex O. aus Springe sorgte mit seinem Auftritt für Begeisterung unter den M1-Besuchern. Sein Musikstil ähnelt dem der Wolfsburger DJs und spricht ein breites Publikum an – das könnte ihm bei seinem Auftritt auf dem WaterVention-Festival zugute kommen. In der fünfköpfigen Jury saß bei dem Contest am Freitagabend auch ECHO-Mitarbeiter Silvan Birkner, der seine Eindrücke in einem exklusiven Bericht schildert.

„Wer mich kennt, weiß, dass mir Tanzflächen in etwa so fremd sind wie aufgeräumte Zimmer. Entsprechend verhalten fiel auch meine Reaktion aus, als ich hörte, dass ich Teil der Fachjury beim WaterVention-DJ-Contest sein würde. Ausgerechnet ich sollte die Tanzbarkeit von DJ-Sets bewerten? Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, überzeugte Discogänger ins Boot zu holen?
Trotz meiner Zweifel war ich neugierig geworden und ließ mich auf die ganze Sache ein. Im M1 angekommen, stellte ich am Freitagabend zunächst fest, dass der auf eine Art bemitleidenswerte Auftakt-DJ aus Isernhagen zwar nur vor einer Handvoll Besuchern spielte, dabei aber wirklich alles in die Waagschale warf. Da war sie schon, meine erste Erkenntnis: Dieser Wettbewerb war wirklich prestigeträchtig. Für einen Amateurmusiker ist es eine echte Ehre, auf dem WaterVention neben seinen großen Vorbildern spielen zu dürfen. So verwunderte es wenig, dass die Auftritte im Laufe des Abends noch mitreißender, die Musik lauter und die Tanzenden ausgelassener wurden. Das Zeug dazu, auch ein richtig großes Publikum in Extase zu versetzen, hätte wahrscheinlich jeder der sieben angetretenen DJs gehabt. Die Laune der M1-Besucher hätte jedenfalls, so viel kann selbst ich als Tanzmuffel mit ziemlicher Sicherheit feststellen, nicht besser sein können. Natürlich waren die Acts, die nicht das ganz große Los gezogen hatten, am Ende ein bisschen geknickt. Die Enttäuschung verzog sich aber recht schnell, denn mit Jan De Mar sorgte bis zum Morgengrauen ein „alter Hase" für Stimmung, der seine Qualitäten bereits oft genug unter Beweis gestellt hatte. Letztendlich konnten dann doch alle zufrieden sein: Allein der Auftritt vor hunderten feiernden Wedemärkern war ein gebührender Lohn für die Mühen.“
 auf anderen WebseitenFacebookTwittern