Weihnachtsmärchen für die Senioren

Hund, Esel, Hahn und Katze beschlossen in dem Räuberhaus zu bleiben und es sich gut gehen zu lassen, während die Räuber sich im Wald versteckten und nicht mehr nach Hause trauten. Foto: A. Wiese

Gailhofer Kindergruppe trat wieder beim Seniorenkaffeetrinken des Ortsrates auf

Mellendorf (awi). Statt der erwarteten 70 kamen 120 Senioren – kein Problem für den flexiblen Mellendorfer Ortsrat und das Team vom Gasthaus Stucke. Ruckzuck wurden zusätzliche Tische eingedeckt und noch ein paar Brote geschmiert, Kuchen war ohnehin reichlich vorhanden und alle waren zufrieden. Ortsbürgermeisterin Christa Goldau begrüßte die Senioren aus Mellendorf und Gailhof. Zunächst gab es weihnachtliche Blasmusik von den Schülern der Bläserklasse der IGS zu hören, dann kam der Höhepunkt des Nachmittags, das Weihnachtsmärchen der Gailhofer Theatergruppe, wie jedes Jahr unter Leitung von Wilma Steinborn. Diesmal wurden die Bremer Stadtmusikanten aufgeführt. Weil es Theatertexte dafür nicht gibt, mussten auch diese von dem Team um Wilma Steinborn geschrieben werden: Maggi Garland, Steffi Marten, Alex und Steffi Garland lieferten als Teamwork wieder eine tolle Aufführung ab, bei der einfach alles stimmte und die bei den Senioren großartig ankam – auch wenn Bäuerin Mareike Boss heiser war und der vierte Räuber Fynn Gutzler Bauchschmerzen hatte. Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten bedarf keiner Erklärung. In den Rollen brillierten Christian Dillinger als Esel, Edona Sylimani als Hund, Sina Bormann als Katze und Niklas Wolf als Hahn, Mareike Boss als Bäuerin, Wiebke Boss als Magd, Helena Wolf als erster Räuber, Darlene Lindmüller als zweiter Räuber, Bjarne Lerg als dritter Räuber und Fynn Gutzler normalerweise als vierter Räuber. Christa Goldau bedankte sich mit kleinen Präsenten bei den Darstellern und ihren Betreuern und die Senioren bedankten sich am Ende des Nachmittags bei den Ortsratsmitgliedern für eine unterhaltsame Weihnachtsfeier. Zum ersten Mal war das Weihnachtsmärchen übrigens bereits am Wochenende zuvor in Gailhof aufgeführt worden.