Weihnachtsmärkte in der Wedemark

Anheimelnd war das Ambiente des Weihnachtsmarktes in Bissendorf auf dem Amtshof und dem angrenzenden Amtsgarten. Der Schnee war die schönste natürliche Dekoration, die man sich denken konnte. Fotos: A. Wiese

In Bissendorf, Negenborn und Resse sorgten Bürger und Vereine für Stimmung

Wedemark (awi). Der Bissendorfer Weihnachtsmarkt auf Amtshof und Amtsgarten ist der einzige in der Wedemark, der über zwei Tage geht und mit seinem historischen Ambiente zwischen den Fachwerkhäusern – und dann noch im Schnee! – hat er auch ein ganz besonderes Flair. Viel Mühe hatten sich der Verschönerungsverein, die Feuerwehr und die anderen Vereine auch dieses Jahr wieder mit den Angebot der Buden gegeben. Am Feuerwehrstand wurde kräftig geknobelt, vor der Bücherei streichelten die Kinder begeistert die Schafe im Pferch, im Innern suchten Schnäppchenjäger beim Bücherflohmarkt nach Bestsellern. Ein besonderes Angebot dieses Weihnachtsmarktes fand sich im Bürgerhaus: Für die Anja-Fichte-Stiftung verkauften Schüler des Gymnasiums Mellendorf Kerzen und Geschenkartikel aus dem Nachlass Anja Fichtes. Sie erzielten damit Einnahmen von 799,80 Euro. Die Stiftung stockte den Betrag auf 2000 Euro auf und stellt ihn dem Gymnasium für seinen Musikworkshop im Goslar im nächsten Jahr zur Verfügung. So soll beispielweise gesichert werden, dass auch Schüler mitfahren können, die sich die Fahrt sonst finanziell nicht leisten könnten. Etwas enttäuscht waren die Organisatoren der Stiftung, dass sie von den Offiziellen beim Weihnachtsmarkt so wenig wahrgenommen wurden, verrieten sie anschließend. Aber der Erfolg der Verkaufsaktion zugunsten des Gymnasiums erfreute sie sehr.
In Negenborn hatte der Weihnachtsmarkt rund um die Kapelle am Sonntag traditionell mit einer Andacht begonnen. Die Budenbetreiber waren mittlerweile im Schneetreiben damit beschäftigt, die ersten Bratwürstchen zu grillen, ihre Geschenkartikel mit großen Schirmen vor dem Schnee zu schützen, Schmalzkuchen zu backen und Glühwein auszuschenken. In Resse ist die Tradition eines Weihnachtsmarktes im Waldstadion noch nicht so alt, kommt aber jedes Jahr besser an. Viel Mühe hatten sich die vielen jugendlichen Verkäufer beim Basteln weihnachtlicher Deko-Artikel oder beim Kochen von Glühweinmarmelade gegeben. Unter Zeltplanen waren ihre Erzeugnisse gut gegen den Schnee geschützt.