Weihnachtsmarkt in Negenborn

Udo Heppner-Oberhard erfreut mit seiner Drehorgel Jung und Alt beim gut besuchten Weihnachtsmarkt rund um die Kapelle in Negenborn. Foto: B. Stache

Reges Treiben und Musikprogramm für Jung und Alt rund um die Kapelle

Negenborn (st). Für nostalgische Stimmung beim Weihnachtsmarkt am 2. Advent rund um die Kapelle in Negenborn sorgte Udo Heppner-Oberhard mit seiner Drehorgel. Sein Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ erfreute Jung und Alt. Zuvor hatte der Posaunenchor St. Martini Brelingen unter Leitung von Hans-Jürgen Weiß aufgespielt. In den zahlreichen, mit Tannengrün und Lampengirlanden geschmückten Buden wurde den Besuchern viel geboten. So verkauften Anneliese Billerbeck, Rita Herrmann und Hannelore Winkel selbst gebackene Torten, die von den Schützendamen des Schützenvereins Negenborn gespendet wurden. „Die Torten waren ruck, zuck verkauft“, freute sich Hannelore Winkel. „Die Einnahmen kommen der Schützenjugend zugute“, erklärte sie. Das letzte Stück Mandarinen-Baiser-Torte bekam Jakob Schumacher. Der Berliner nutzte seinen Besuch in Negenborn zu einem Bummel über den Weihnachtsmarkt. Nicht ganz so weit hatten es Annemarie und Dieter Heise, die mit ihrem Berner Sennenhund aus Helstorf vorbeischauten. An einer anderen Weihnachtsbude bot Doris Kohne warme Socken und Weihnachtskekse an – alles aus eigener Herstellung. Wer es deftiger mochte, kam am Grillstand der Freiwilligen Feuerwehr Negenborn voll auf seine Kosten, bei Bratwurst und Schinkengriller. Beim Verkauf von Crepes und Kinderpunsch hatten Boi Conrad, Wilhelm Sebastian Freund und Sebastian Mente von der Jugendfeuerwehr ihre Freude. Wer Nistkästen für Vögel und Fledermäuse oder ein Insektenhotel suchte, wurde bei Uve Sehne aus Hellendorf fündig. „Alles aus Holz und selbst gefertigt“, versicherte er. Als es dunkel wurde, erstrahlte die Negenborner Kapelle und lud die Besucher des Weihnachtsmarktes zur Einkehr ein.