Werkstatt, Büro, Hotel

Daria hat schon tatkräftig mitgeholfen Seiten zu designen.
 
Emilia durfte dabei helfen den Tisch zu decken und zu kellnern.

Das erste Praktikum für die IGS Wedemark

Wedemark (ks). Zum ersten Mal haben die Neuntklässler der IGS Wedemark ein Betriebspraktikum ihrer Wahl gemacht und sich dafür die unterschiedlichs-ten Berufe ausgesucht. Kira Strauch, die ihr Praktikum beim ECHO absolvierte, hat einige von ihnen besucht: Lara Salmon zum Beispiel machte ihr Praktikum beim REWE-Markt in Bissendorf und bemerkte schnell, dass es gar nicht so einfach ist, in einem Supermarkt zu arbeiten. Sie räumte Regale ein, sortierte Abgelaufenes aus und half den Müll zu sortieren. Lara erzählte, dass es auf die Dauer sehr stressig ist, sie aber gute Arbeitszeiten habe. „Wenn ältere Menschen mich ansprechen, weil sie meine Hilfe dabei brauchen etwas zu finden, berate ich sie gerne“, sagte sie. Später hier arbeiten wolle sie aber nicht. Es sei jedoch eine gute Erfahrung. Jus-tus Schuckert machte sein Praktikum im Autohaus Hackerott in Langenhagen. Zu seinen Aufgaben gehörte es, Reifen und Öl zu wechseln. Zudem nahm er kleine Reparaturen an den Autos vor. Es machte ihm viel Spaß und er kann sich sogar vorstellen, später in diesem Beruf zu arbeiten. Er meinte, dass man ganz neue Dinge rund um das Auto lernt, wie zum Beispiel den Ölstand zu messen. „Auf die Dauer ist es schon ein wenig anstrengend als Kfz-Mechaniker zu arbeiten“, gab Justus allerdings zu. Doch die Arbeitszeiten seien gut eingeteilt und das Praktikum entspricht genau seinen Vorstellungen.
Einen ganz anderen Beruf hat sich Jan Riemenschneider für sein Praktikum ausgesucht. Er hat einen Platz bei den zusammenhängenden Firmen Zero & One. IT und Stefan Bamberg Berufsbetreuer. Die erste Woche war er im IT-Bereich tätig und hat neben einer Website auch eine Speisekarte für ein Restaurant designed. Zudem hat er geholfen ein Youtube-Video zu drehen, in dem erklärt wird, wie man mit dem Computer umgeht. In der zweiten Woche hat er Kunden besucht, die auf die schiefe Bahn geraten sind und denen nun von einem Berufsbetreuer geholfen wird, einen Job zu finden oder sie über ihre Finanzlage zu informieren und ihnen zu helfen mit dieser besser zurecht zu kommen. Diese Arbeiten haben Jan beide viel Spaß gemacht, doch er möchte später lieber im IT-Bereich arbeiten.
Merle Lemke hat sich für ein Praktikum bei einer Praxis für Ergotherapie in Mellendorf entschieden. Hier konnte sie nicht so viel eigenständig machen. Nur manchmal spieltee sie mit einigen der Kinder „Mensch ärgere dich nicht“ . Trotz des vielen Zuguckens hatte sie Freude daran zu sehen, wie die Kinder Fortschritte machen.
Im Maritim Hotel am Flughafen absolvierte Emilia Fortunato ihr Praktikum. Niemals habe sie es sich so anstrengend vorgestellt beim Hauskeeping zu arbeiten. Sie musste Zimmer sauber machen und Zimmermädchen kontrollieren. In der zweiten Woche wurde es dann etwas entspannter, als sie im Service tätig war. Nun durfte sie Tische decken, nachdem sie gelernt hatte, wie man dies ganz genau macht, und die Gäste bedienen. Sie erzählte, dass man hierbei lernt, höflich zu allen Gästen zu sein. Ob sie später auch in einem Hotel arbeiten möchte, weiß sie aber noch nicht. Daria Berndt war in der Medienagentur Neuwaerts. Sie hat sich sofort mit Vorschlägen eingebracht und wurde in der ersten Woche schon nach ihrer Meinung zu den Bildern gefragt. Sie entwarf auch schon ihre eigenen Figuren, die sie dafür vorher zeichnete. Zudem lernte sie genau, wie man mit Photoshop und Adobe Illustrate arbeitet. Ihr machte die Arbeit großen Spaß. Später möchte sie auf jeden Fall Mediendesignerin werden. Durch dieses Praktikum haben alle Schülerinnen und Schüler viele neue Einblicke in den Beruf bekommen, den sie ausgewählt haben und haben im nächsten Frühjahr noch einmal die Gelegenheit in einen anderen Beruf zu gehen.