Wichtige Übung für Atemschutztruppe

Es ist nur Disconebel, der aus der Tiefgarage dringt, wirkt aber durchaus echt. Die Atemschutzgeräteträger machen a gegenseitig startklar. Fotos: A. Wiese

31 Kameraden aus drei Wehren suchten in Tiefgarage nach „vermissten Personen“

Bissendorf (awi). Es sah schon sehr echt aus, der Qualm, der am Mittwochabend aus der Tiefgarage an der Bahnhofstraße in Bissendorf drang. Und obwohl die Anwohner im Vorfeld über die geplante Übung informiert worden waren, mussten die Feuerwehrleute doch immer wieder aufgeregte Frager beruhigen. Angenommene Situation war ein Brand in der Tiefgarage mit zwei vermissten Personen. Beteiligte waren die Freiwilligen Feuerwehren Bissendorf/Scherenbostel, Wennebostel und Negenborn. Insgesamt waren 31 Kameraden im Einsatz, davon 14 Atemschutzgeräteträger. „Übungsziele waren vor allem die Personensuche und das Vorgehen unter Nullsicht. Als besondere Schwierigkeit ist hier die Größe und Weitläufigkeit des Objektes zu nennen“, so Gemeindefeuerwehr-Pressesprecher Benjamin Meyer. Das Übungszenario wurde bewusst mehrfach durchlaufen, damit jeder Atemschutzgeräteträger die Chance hatte, die Übung zu absolvieren und so wurden die beiden geborgenen Puppen immer wieder in die mit Disconebel verqualmte Garage zurückgeschafft. Die Atemschutzgeräteträger tasteten sich am Schlauch entlang. Mussten sie den Schlauch verlassen, wurde die Fangleine als Orientierungshilfe befestigt, damit man auf jeden Fall wieder zurückfand. „Es hat allen Teilnehmern Spaß gemacht, sie haben die Schwierigkeiten des Objektes kennengelernt, die Übungsziele wurden erreicht“,. lautete das Fazit der Einsatzleitung um Hartmut Bauer. Der besondere Dank der Feuerwehr gilt Eigentümern und Anwohnern für die Bereitstellung des Objektes.