Wir sind „ganz Chor“

Der Bissendorfer Chor besuchte in Frankfurt am Main das Deutsche Chorfest.
Bissendorf. Unter diesem Motto machte sich der Bissendorfer Chor auf, um am Deutschen Chorfest in Frankfurt am Main teilzunehmen. Die alle vier Jahre stattfindende Großveranstaltung wurde vom Deutschen Chorverband organisiert. Für einige Chormitglieder war es das erste Mal, bei so einem riesigen Event dabei zu sein. Entsprechend groß war auch das Staunen. Denn es hatten sich circa 500 Chöre eingefunden, um mit fast 20.000 Sängerinnen und Sängern Chormusik in ihrer ganzen Vielfalt zu präsentieren. An allen Ecken und Enden ertönte Gesang der unterschiedlichsten Kategorien. Geistliche und weltliche Lieder wurden in mehr als 600 Konzerten zum Besten gegeben. Chöre aus Dänemark, Japan, China und Venezuela zeigten ihr Können. Und mittendrin – der Bissendorfer Chor. Gleich am Ankunftstag stand nachmittags ein Konzert in einem Sozial- und Rehazentrum in Frankfurt-Rödelheim auf dem Plan. Mit Kaffee, Kuchen und netten Worten wurden die Sängerinnen begrüßt. Der Chorleiter, Hartmut Nemitz, hatte seine Damen gut vorbereitet und so gingen die Lieder vom Frühling leicht über die Lippen. Ganz besonders begeistert waren die Reha-Zuhörer von den Elvis- und ABBA-Liedern. So konnte es sich der Eine oder Andere auch nicht verkneifen, die doch so bekannten Textstellen laut mitzusingen. Zum Abschluss gab es großen Applaus und einen wunderschönen Blumenstrauß, den die erste Vorsitzende Gitta Jansen entgegennahm. Der Samstag wurde genutzt, um sich Anregungen zu holen. Die da waren: Was und wie singen andere Chöre und vor allem, was tragen die anderen Chordamen? Anschauungsmaterial gab es genug. Am Sonntagmorgen wurde noch einmal die traditionelle Chorkleidung des Bissendorfer Chores hervorgeholt. Der letzte Auftritt stand bevor. In schwarzer Kleidung mit schwarzweißem Notenschal ging es zur Gethsemane Kirche in Frankfurt-Nordend. Dort wurde der Gottesdienst mitgestaltet. Die Darbietungen kamen gut an und wurden mit Applaus belohnt. Am Mittag machten sich Sängerinnen und Chorleiter wieder auf den Heimweg. Am Ende waren sich alle einig: Es war beeindruckend!