Wohlige Wärme am neuen Ofen

Auch Gastronom Claus Lechner genießt nach getanem Tagewerk gern ein Glas Rotwein am Ofen.

Landhaus Wietze: Konvektionswärme begeistert die Gäste und den Wirt

Bissendorf-Wietze. Draußen ist es knackig kalt, doch im Gastraum des Landhaus Wietze herrscht wohlige Wärme. Im großen Ofen flackert ein Feuer, das Knacken der Scheite macht die Gemütlichkeit komplett. Die Zeiten der Zentralheizung sind für Wirt Claus Lechner vorbei, seit er sich für die Investition in den Kanuk-Konvektionsofen entschieden hat. „Vorher war an der Stelle ein offener Kamin: also zwar ein schönes
Flackern, aber keine Wärmeeffizienz“, erzählt der Inhaber des Restaurants und Hotels. „Wir brauchten wieder einen Hingucker und haben uns für den Kanuk-Ofen entschieden: Er ist ideal für 600 bis 800 Raummeter, viel Raumwärme, wenig Strahlungswärme.“ Die Kanuk-Öfen funktionieren auf Grund der natürlichen Konvektion und haben eine Leistung von mindestens 74 Prozent. Diese hohe Leistung ergibt sich durch die doppelte Verbrennung. Diese ermöglicht es, dass man im Haus eine sehr hohe Temperatur erreicht und demnach wenig Asche-Rückstand entsteht. Dieses Ofen-Modell funktioniert ohne Feuerrost und Aschesammler. Die Verbrennung geschieht auf einer ungefähr zehn Zentimeter dicken Ascheschicht. Die überschüssige Asche wird ein- bis zweimal monatlich mit Hilfe einer Ascheschaufel entfernt. „Praktisch“, findet Claus Lechner. Die natürliche Konvektion ist ein Heizsystem, das eine schnelle und homogene Wärme im ganzen Raum ermöglicht. Für das Landhaus Wietze bedeutet das, dass der 27-kw-Ofen mit 35 kw-Heizleistung und einem Wärmetauscher im Ofenrohr das Restaurant in nur einer Stunde richtig schön warm hat. „Wollen wir den Wintergarten mitheizen, legen wir einfach ein paar mehr Scheite auf, fangen ein wenig früher an mit dem Einheizen und machen die Türen auf.“ Normalerweise heizt Lechner so ein, dass im Gastraum um die 25 Grad herrschen. Die Tische mit Blick auf das offene Feuer hinter der Glastür sind begehrt. „Aber wir haben den Ofen extra so
platziert, dass das Feuer von mehreren Plätzen einsehbar ist“, schmunzelt Lechner. Ihm ist das Heizen mit Holz von Kindheit an vertraut. Fünf Raummeter Birke, Eiche und Buche hat er für ein Jahr eingeplant. In den Ofen kommen 70 bis 90 Zentimeter lange Scheite, das Holz muss also nicht allzusehr zerkleinert werden, das hält die Arbeit in Grenzen. Seit Dezember ist der Ofen in Betrieb. Bis Ende März, schätzt Lechner, wird er ihn befeuern. Die deftigen Winter-Gerichte aus der Landhaus-Küche passen gut zu der gemütlichen Ofen-Atmosphäre im Gastraum. Einfach mal vorbeigucken und wohlfühlen.