Wohnungsgemeinschaftsprojekt vorgestellt

Gruppenbild beim S*E*K*T-Informationstag mit Renate Rudat (von links), Tobias Rudat, Wolfgang Michaelis, Heike Hüper, Anna Beckmann, der stellvertretenden Vorsitzenden des Behindertenbeirats Christina Seitz, Daniel Diedrich, Heidi Abraham und Edda Frantz. Foto: B. Stache

Gastredner stehen nach den Vorträgen zum Gedankenaustausch bereit

Mellendorf (st). Zum Informationstag über ihr Wohnungsgemeinschaftsprojekt hatte die Gruppe S*E*K*T (Selber Etwas Kreatives Tun – Wohnungsgemeinschaft für Senioren und Menschen mit Behinderungen) am Sonnabend in das Schulzentrum Mellendorf eingeladen. „Die Veranstaltung war sehr gut besucht, alle Besucher waren mit dem Ablauf und den Vorträgen zufrieden und fanden den Tag gelungen“, lautete das Fazit von Initiatorin Anna Beckmann. Daniel Diedrich hatte als Leiter der Freiwilligenagentur Wedemark den Aufbau der Informationsveranstaltung organisiert. „Ich habe gerne unterstützt, weil ich das S*E*K*T-Projekt für Senioren und Menschen mit Behinderung für wichtig halte – eine Alternative zu Wohnprojekten im Alter“, erklärte er. Anna Beckmann und ihre Mitstreiter konnten die Sozialdezernentin der Stadt Hannover Konstanze Beckedorf und Bürgermeister Helge Zychlinski für Grußworte gewinnen. Maik Plischke, Geschäftsführer des Innovationszentrums Niedersachsen, hielt einen Vortrag über „Soziale Innovationen für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter“. Der Wohnberater für Senioren der Region Hannover Theo Piltz referierte über „Gemeinschaftliches Wohnen“. „Lebensqualität durch barrierefreies Bauen“ lautete das Thema der Innenarchitektin Kristina Kasubke und Kai Dase, Geschäftsführer Pflegedienst Caspar & Dase, hielt einen Vortrag über „Leben in einer Senioren Wohnungsgemeinschaft – Vorteil oder Nachteil“. Schlussrednerin war Caren Marks, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Besucher der Informationsveranstaltung nutzten die zahlreichen Gelegenheiten zum Gespräch mit den Rednern und Veranstaltern der Gruppe S*E*K*T. Bürgermeister Helge Zychlinski habe weitere Gesprächsbereitschaft signalisiert, erklärte Anna Beckmann. Dies sei wichtig für den zukünftigen Verlauf der Arbeit der Gruppe. Wichtig aber auch, „dass für die Senioren und Menschen mit Behinderungen in der Gemeinde in Wohnungsangelegenheiten eine Zukunft zu sehen ist.“